Travail.Suisse Ostschweiz, Syna und transfair stellen sich geschlossen gegen die SVP-«Chaos-Initiative» «Keine 10‑Millionen‑Schweiz!». Sie warnen vor Angriffen auf Lohnschutz, Arbeitsbedingungen und Service public.
Travail.Suisse Ostschweiz stellt sich klar gegen die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP «Keine 10‑Millionen‑Schweiz!». Aus Sicht der Gewerkschaften greift diese «Chaos-Initiative» die Rechte der Arbeitnehmenden frontal an, schwächt den Lohnschutz und gefährdet die sozialen Errungenschaften der letzten Jahre. An der Medienkonferenz in St. Gallen warnten Felix Bischofberger, Präsident Travail.Suisse Ostschweiz, Freddie Köchli, Leiter Syna Region Ostschweiz, und Werner Rüegg, Regionalsekretär transfair Region Ost, vor gravierenden Folgen für Löhne, Arbeitsplätze und Service public. Die Initiative gefährdet die Personenfreizügigkeit und damit die flankierenden Massnahmen, verschärft den Fachkräftemangel in Industrie, Gewerbe, Pflege und öffentlichem Verkehr und schwächt den Service public. Sie löst weder die Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch bei Aus- und Weiterbildung oder bei den Arbeitsbedingungen, sondern verschärft sie. Deshalb rufen Bischofberger, Köchli und Rüegg die Stimmberechtigten dazu auf, die gewerkschaftliche Position zu stärken und die Vorlage am 14. Juni klar abzulehnen.
Mehr Hintergründe und Argumente finden sich im ausführlichen Beitrag von Travail.Suisse Ostschweiz: https://www.travailsuisse.ch/de/2026-05-18/medienkonferenz-travailsuisse-ostschweiz