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Eine starke Aktion gegen längere Ladenöffnungszeiten

Syna Ostschweiz stellt sich klar gegen längere Ladenöffnungszeiten im Kanton St. Gallen und setzt mit einer starken Aktion auf der Strasse ein unübersehbares Zeichen.

Nass, kalt, egal – am 25. April standen Paulina Jurkic, Othmar Widmer, Danilo Ronzani und Vincenzo Urso unter der Fahne der Syna Ostschweiz beim Vadiandenkmal in St. Gallen im Einsatz. Mit Schirm, Charme und klarer Haltung machten sie auf die Abstimmung vom 18. Mai über die geplanten längeren Ladenöffnungszeiten in St. Gallen aufmerksam. Bei einem Ja könnten die Geschäfte werktags von 5 bis 22 Uhr und samstags bis 18 Uhr offenbleiben.  

Die Befürworter argumentieren mit flexibleren Regelungen in den Nachbarkantonen und veränderten Konsumgewohnheiten. Sie versprechen mehr Spielraum für Detailhandel, Kundschaft und Angestellte.

Syna Ostschweiz lehnt die Vorlage entschieden ab. Die heutigen Zeiten sind grosszügig genug. Längere Öffnungszeiten bedeuten mehr Stress, weniger Erholung und erschweren die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – in einer Branche, die schon jetzt unter tiefen Löhnen und starkem Druck leidet. Statt längeren Tagen braucht es bessere Arbeitsbedingungen und einen Gesamtarbeitsvertrag. Syna Ostschweiz ruft die St. Galler Stimmberechtigten auf, am 18. Mai ein Nein in die Urne zu legen.

Trotz Wetterpech schätzten viele Passantinnen und Passanten den Austausch mit dem Syna-Team. Der Tenor war eindeutig: Nein zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten. Ein starkes Zeichen auf der Strasse und ein erfolgreicher Einsatz der Syna Ostschweiz.