26 Syna-Mitglieder/Begleitpersonen (neun Sektion Linth, sieben Glärnisch, fünf March, drei Einsiedeln, zwei Höfe/Print) erlebten am Samstag des 19. September einen kulturell wie gesellschaftlich interessanten Regional-Anlass. Die einladende und veranstaltende Sektion Glärnisch liess nichts aus, um den Kantonshauptort Glarus in möglichst bestem Licht zu präsentieren.
Text und Bilder: Bruno Füchslin (Aktuar ROZ)
Text und Bilder: Bruno Füchslin (Aktuar ROZ)
Er gehört seit vielen Jahren zu einem Fixpunkt des regionalen Syna-Geschehens. In einem festgelegten Turnus sind die Sektionen Organisatoren des Regional-Anlasses. Mal diese, dann jene laden alle ROZ-Mitglieder zum Besuch ein – sei dieser allein unterhaltend, mit Überraschungen gespickt oder kulturell weiterbildend.
Historisches und viele Details
Wer diesmal nicht dabei war, hat(te) echt etwas verpasst. Die Sektion Glärnisch traf mit der Stadtführung des Kantonshauptorts Glarus den Nagel auf den Kopf (oder den Hammer auf den Daumen). Während knapp zwei Stunden lauschten die Teilnehmenden der als Stadtführerin versierten Andrea Trümpy und erfuhren nebst historischen Wichtigkeiten ebenso gar manche, zuweilen zum Schmunzeln anregende Details. Bereits beim ersten Halt gab die erste, nunmehr ex-Stadtpräsidentin des Kantonshauptorts bekannt, dass der Wiederaufbau nach dem verheerenden Brand im Jahr 1861 nachhaltige Stadtveränderungen nach sich zog.
Glarus besichtigen, ohne den Landsgemeindeplatz zu betreten und über ihn Wissenswertes zu erfahren – geht gar nicht. Diese Stätte der vorbehaltlos gelebten Ur-Demokratie: Wenn sie reden könnte, wüsste sie über ihren Charakter, die Geschehnisse, die Diskussionen, die Streitgespräche und Abstimmungen noch mehr zu erzählen als Andrea Trümpy – obwohl dies unwahrscheinlich scheint.
«Wir sind die alten Säcke»
Nach getanem, rund zweistündigem Fussmarsch und Eindrücke-Sammeln gings zurück zum «Glarnerhof», wo ein Apéro den folgend rein gesellschaftlichen Part einleitete. Das folgende Mittagsmahl – ein Viergänger – präsentierte als Hauptgang die «Kalberwurst spezial».
Zwei mit 13 Richtigen
Ein Quiz mit 15 Fragen zum Kanton – es standen je drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl – bedeutete für die Teilnehmenden einen Mix zwischen Wissen, Vermutungen und «ins Blaue tippen». Dies geschah in zwei Kategorien: zum einen für die Einheimischen (= Heimvorteil), zum andern für die Ausserkantonalen und damit «Glarus-Laien». Die Auswertung ergab, dass niemand die Maximalpunktzahl erreichte. Den höchsten Wert (13 Richtige) erreichte bei den Platzhirschen Lilli Zweifel; die Auswärtigen-Kategorie sah mit Hanspeter Schatt mit ebenso nur zwei «Nieten» als Besten. Die Primusse konnten ein kleines Fördermittel für eine unvergessliche Traumreise in Empfang nehmen: Baldrian soll, wie allgemein bekannt, einen ruhigen, tiefen Schlaf begünstigen.
Ein eindrücklicher Tag
«Hat alles geklappt», meinte Glärnisch-Kassier Bruno Bernhard als Résumé dieses tollen Tages. Sowohl das Wetter, der fast minutenexakt eingehaltene Zeitplan und der allgemein vorab organisierte Anlass liess beim Adieu nur dies bemerken: Herzlichen Dank der Sektion Glärnisch für den interessanten Einblick in die «Innereien» ihres Heimatkantons beziehungsweise dessen Hauptorts.