Syna Sektion Thurgau unter neuer Führung
Rund 100 Mitglieder und Gäste der Syna Sektion Thurgau trafen sich im Ekkharthof Lengwil zur Hauptversammlung. Mit Ruben Hefti aus Weinfelden übernimmt ein junger Präsident das Ruder.
Durch die grossen Fensterfronten fiel warmes Sonnenlicht in den Raum, als am 9. Mai rund 100 Mitglieder und Gäste zur Hauptversammlung der Syna Sektion Thurgau im Ekkharthof in Lengwil eintrafen. In diesem stimmungsvollen Rahmen begrüsste Markus Brüllmann, Stadtrat von Kreuzlingen und Leiter des Amts für Soziales die Anwesenden. In seiner Ansprache betonte er die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts: «Eine Gesellschaft lebt, wenn wir zusammenhalten. Die Grundlage dafür sind Vertrauen, Gerechtigkeit, Teilhabe an der Gemeinschaft, gemeinsame Werte und soziale Sicherheit.»
Rückblick aufs 2024
Nach einem feinen Nachtessen übernahm Präsident Luis Barros die Leitung durch die Traktanden. Der Jahresrückblick fiel lebhaft aus – und ehrlich: Die sinkenden Reallöhne seit 2021 bleiben eine Herausforderung. Umso erfreulicher war das klare Ja zur 13. AHV-Rente, deren Einführung im Dezember 2026 geplant ist. Ein deutliches Nein setzte es hingegen für die BVG-Reform – die Botschaft der Arbeitnehmenden ist klar: keine weiteren Verschlechterungen beim Sozialwerk. Doch es ging nicht nur um Zahlen und Politik. Auch das gesellige Miteinander hatte Platz: Die Regio-Reise durch das Allgäu ins Tirol, ein fröhlicher Grillnachmittag für die ganze Familie und eine spannende Reise zur mittelalterlichen Klosterbaustelle «Campus Galli» sorgten für gute Stimmung und stärkten den Zusammenhalt.
Neue Führung und treue Mitglieder
Mit einem Blick nach vorn gab Luis Barros schliesslich sein Amt als Präsident ab. Sichtlich erfreut stellte er seinen Nachfolger vor: Ruben Hefti, wohnhaft in Weinfelden, 31 Jahre alt, gelernter Maurer und heute im Produktmanagement tätig, übernimmt das Steuer. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Einen würdigen Schlusspunkt setzten die Ehrungen langjähriger Mitglieder – darunter stolze 25-, 40-, 50- und sogar 60-jährige Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. Auch die verabschiedeten Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus und Dank verabschiedet – ein Zeichen gelebter Wertschätzung und Verbundenheit.
