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Lohnerhöhung für Landschaftsgärtner FR-BEJUNE: Lohnvereinbarung zwischen den Sozialpartnern

Jardin Suisse – Kanton Freiburg und JardinSuisse BEJUNE sowie die Gewerkschaften Syna, Unia haben Lohnverhandlungen im Rahmen des erweiterten GAV (Gesamtarbeitsvertrag) für die Landschaftsgartenbaubranche geführt. Nach nur einer Sitzung haben die Sozialpartner eine Einigung erzielt.

Jardin Suisse – Kanton Freiburg und JardinSuisse BEJUNE sowie die Gewerkschaften Syna, Unia und Grüne Berufe Schweiz haben eine Lohnvereinbarung im Rahmen des GAV für die Landschaftsgartenbaubranche für die Kantone Freiburg, Neuenburg, Jura und Berner Jura sowie für die Gemeinden Biel und Evilard-Macolin getroffen. Diese Vereinbarung gilt für die Löhne der in den allgemein verbindlich erklärten GAV einbezogenen Angestellten.

Im Jahr 2024 war die Lohnanpassung für den 1. Januar 2025 noch nicht Teil eines formalisierten Verhandlungsrahmens, was den Unternehmen die Möglichkeit gab, die Löhne frei anzupassen. Die Sozialpartner haben diese freiwilligen Maßnahmen in ihre Gespräche einbezogen. Die erzielte Vereinbarung ermöglicht es, die Branche aufzuwerten, während sie die wirtschaftlichen Realitäten der Unternehmen und die Erwartungen der Arbeitnehmer*innen ausgleicht.

Nach nur einer Verhandlungsrunde haben sich die Sozialpartner auf eine generelle Lohnerhöhung von 2,2 % zum 1. Januar 2026 und 1,1 % zum 1. Januar 2027 geeinigt (es sei denn, es gibt eine bedeutende Veränderung des Landesindexes der Konsumentenpreise). Arbeitgeber, die zwischen dem 31. Dezember 2024 und dem 31. Dezember 2025 bereits eine Lohnerhöhung gewährt haben, können diesen Betrag von der im Rahmen dieser Vereinbarung vorgesehenen Erhöhung von 2,2 % abziehen.

Angesichts der Besonderheit dieser Verhandlung sind Beispiele auf der Website der paritätischen Kommission verfügbar: cct-paysagistes.ch
Diese Vereinbarung ist ein Zeugnis für eine konstruktive und starke Sozialpartnerschaft, die auch weiterhin in der interregionalen paritätischen Kommission und der Umsetzung des GAV fortgeführt wird. Ziel ist es, nicht nur gegen illegalen Wettbewerb und unlauteren Wettbewerb vorzugehen, sondern auch die Ausbildung und die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern.

Weitere Auskünfte:
Laurent Crevoisier, Branchenleiter, 079 888 21 60
 

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