Von Marco Geu auf 13.6.2018
Kategorie: Branchen

Detailhandel: Schweizer im Hintertreffen

Ausländische Onlinehändler erobern den Schweizer Markt. Das ist ein grosses Problem für die Schweizer Detailhändler – und es gefährdet Arbeitsplätze.

Wie der neuste E-Commerce Report der Fachhochschule Nordwestschweiz zeigt, erreichen Onlinehändler aus dem Ausland immer grössere Marktanteile im Schweizer Detailhandel.
Einige Fakten:

Schweizer tun sich schwer

Die Schweizer Detailhändler haben Mühe, sich im Onlinehandel gegen die wachsende Konkurrenz aus dem Ausland zu behaupten. Sie setzen immer noch grösstenteils auf den stationären Handel in Läden und Warenhäusern.
Syna begrüsst diese Haltung grundsätzlich, denn im stationären Handel bestehen Tausende wertvolle Arbeitsplätze in der Schweiz.
Es ist aber ebenso wichtig, dass sich die Schweizer Detailhändler an die neuen Marktrealitäten anpassen. Nur so können sie langfristig überleben und weiterhin Arbeitsplätze bieten.

Kein Lohndumpig im Onlinehandel!
Syna fordert, dass die Veränderung hin zu mehr Onlinehandel bei den Schweizer Detailhändlern behutsam und nicht mit der Brechstange erfolgt.

Die neuen Arbeitsplätze im Online-Versandhandel müssen bezüglich Arbeitsbedingungen und Lohn denen im stationären Handel gleichgestellt sein.
Die Bildung eines riesigen Niedrigstlohn-Sektors im Online-Versandhandel muss unbedingt verhindert werden!

Für sozialpartnerschaftliche Lösungen in diesem Bereich bieten wir jederzeit Hand.
 

Weitere Auskünfte
Marco Geu, Zentralsekretär Detailhandel

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