Der neu verhandelte Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 2027/2028 für die grafische Industrie, wurde den zuständigen Gremien bzw. Mitgliedern der drei Sozialpartner syna, syndicom und viscom zur Annahme vorgelegt. Bei allen Sozialpartnern wurde das neue Vertragswerk gutgeheissen. Der überarbeitete GAV tritt auf 1.1.2027 in Kraft.
Bis zu 580 von 730 Stellen sind bedroht. Für Syna ist der geplante Kahlschlag ein Fall von Gewinnmaximierung. Die Gewerkschaft fordert den Erhalt der Arbeitsplätze und ruft die Politik zum Handeln auf.
Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
Nach dem Stellenabbau in Stein (AG) trifft es nun den Standort von Novartis im Kleinbasel. Rund 200 Mitarbeitende sind betroffen, bis zu 130 Arbeitsplätze könnten wegfallen. Syna fordert den Verzicht auf Entlassungen und die Weiterbeschäftigung der Betroffenen in der Nordwestschweiz.
Plattenlegerinnen und Plattenleger in der Deutschschweiz können ab Ende 2027 bereits mit 62 Jahren in Pension gehen. Mit dem neuen GAV zieht die Branche mit der Westschweiz gleich, wo in vielen Bereichen des Baunebengewerbes bereits Frühpensionierungsmodelle bestehen.
Die Hitzewellen dieses Sommers stellen die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Gewerkschaft Syna fordert daher griffige Massnahmen. Im Fokus stehen ein besserer Gesundheitsschutz für Bauarbeitende und gleichzeitig die notwendige Planungssicherheit für Bauunternehmen.
Erste Projektresultate liegen vor: nützliche Hilfsmittel mit praktischen Tipps zu Fragen rund um Teilzeitarbeit.
Die Afag Automation AG will ein Drittel der Stellen am Standort Zell (LU) abbauen, das betrifft 13 der insgesamt 38 Mitarbeitenden. Zentrale Aufgaben in den Bereichen Konstruktion, Versuchslabor sowie Forschung & Entwicklung sollen ins Ausland verlagert werden. Die Gewerkschaft Syna kritisiert die heute vorgestellten Pläne zur Restrukturierung scharf.
