Die zuständige Kommission des Nationalrats hat sich heute dafür ausgesprochen, dass die Familienzulagen erhöht werden sollen. Sie stimmt der Umsetzung der parlamentarischen Initiative Jost (23.406) für eine Erhöhung der Familienzulagen zu. Travail.Suisse begrüsst diesen Entscheid, der die finanzielle Situation von Familien verbessert.
Abbau von 34 Stellen bei Tamedia, hauptsächlich in der Redaktion: Die Gewerkschaft Syna nimmt diese Ankündigung mit Besorgnis zur Kenntnis. Wichtige gesellschaftliche Themen wie faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und Gleichstellung werden dadurch an Sichtbarkeit verlieren. Das ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Sozialpartner Syna / OCST, Unia, Syna, der Verein der Angestellten Coop sowie der Kaufmännische Verband Schweiz und der Detailhändler Coop haben sich in den Lohnverhandlungen 2027 geeinigt.
Die Sozialpartnerschaft von APODRO (Apotheken Drogerien) mit der Gewerkschaft Syna zahlt sich für die Angestellten aus: Im Jahr 2027 wird den Mitarbeitenden ein Teuerungsausgleich gewährt. APODRO zeigt sich damit als verlässliche und zeitgemässe Arbeitgeberin.
Ab dem 1. Oktober können Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fachausweises, eines eidgenössischen Diploms oder eines Diploms einer höheren Fachschule die Titelzusätze «Professional Bachelor» oder «Professional Master» verwenden. Travail.Suisse begrüsst das Inkrafttreten dieser Reform, die das Ergebnis mehrjähriger politischer Arbeit zur Stärkung der höheren Berufsbildung ist.
Über die schlechten Arbeitsbedingungen im Detailhandel war in letzter Zeit viel zu lesen. Nun könnte sich die Situation weiter verschärfen. Müssen die Angestellten künftig dreimal so häufig Sonntagsarbeit leisten wie bisher? Dieses Szenario droht, nachdem in einem ersten Schritt der Nationalrat an der Vorlage «Zeitlich befristete Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten» festhält. Sollte die Initiative am Ende angenommen werden, stellt die Gewerkschaft Syna gemeinsam mit den Partnerorganisationen der Sonntagsallianz ein Referendum in Aussicht.
Die Krankenkassenprämien steigen 2027 durchschnittlich um 5,0 Prozent. Die mittlere Monatsprämie erhöht sich damit um 19.70 Franken auf 412 Franken. Für Syna ist die Schmerzgrenze erreicht: Die Gewerkschaft fordert einen befristeten Prämienstopp und eine deutlich stärkere Entlastung für Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst die Ablehnung der Neutralitätsinitiative durch die Stimmberechtigten. Damit bleibt der aussen- und sicherheitspolitische Handlungsspielraum der Schweiz erhalten. Dies ist auch für stabile Beziehungen zu unseren wichtigsten Handelspartnern und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen entscheidend.
Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
