Ab dem 1. Oktober können Inhaberinnen und Inhaber eines eidgenössischen Fachausweises, eines eidgenössischen Diploms oder eines Diploms einer höheren Fachschule die Titelzusätze «Professional Bachelor» oder «Professional Master» verwenden. Travail.Suisse begrüsst das Inkrafttreten dieser Reform, die das Ergebnis mehrjähriger politischer Arbeit zur Stärkung der höheren Berufsbildung ist.
Über die schlechten Arbeitsbedingungen im Detailhandel war in letzter Zeit viel zu lesen. Nun könnte sich die Situation weiter verschärfen. Müssen die Angestellten künftig dreimal so häufig Sonntagsarbeit leisten wie bisher? Dieses Szenario droht, nachdem in einem ersten Schritt der Nationalrat an der Vorlage «Zeitlich befristete Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten» festhält. Sollte die Initiative am Ende angenommen werden, stellt die Gewerkschaft Syna gemeinsam mit den Partnerorganisationen der Sonntagsallianz ein Referendum in Aussicht.
Die Krankenkassenprämien steigen 2027 durchschnittlich um 5,0 Prozent. Die mittlere Monatsprämie erhöht sich damit um 19.70 Franken auf 412 Franken. Für Syna ist die Schmerzgrenze erreicht: Die Gewerkschaft fordert einen befristeten Prämienstopp und eine deutlich stärkere Entlastung für Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst die Ablehnung der Neutralitätsinitiative durch die Stimmberechtigten. Damit bleibt der aussen- und sicherheitspolitische Handlungsspielraum der Schweiz erhalten. Dies ist auch für stabile Beziehungen zu unseren wichtigsten Handelspartnern und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen entscheidend.
Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
Die Ergebnisse von PISA 2025 liegen vor: Die Jugendlichen in der Schweiz erzielen im internationalen Vergleich weiterhin gute bis sehr gute Ergebnisse. Gleichzeitig zeigen sich rückläufige Leistungen in Mathematik und Lesen sowie erhebliche Unterschiede nach sozialer Herkunft. Für benachteiligte Schülerinnen und Schüler bleibt das Erreichen des Mindestkompetenzniveaus eine Herausforderung. Für Travail.Suisse ist die Stärkung der Grundkompetenzen eine gemeinsame Aufgabe: Sie sind für die künftigen Arbeitnehmenden, die Wirtschaft und die Gesellschaft unverzichtbar.
Die WBK-N hat heute ihre Position zu einem Vorstoss bekräftigt, der die Ausnahmen von der Pflicht zur Wiederholung der Lohngleichheitsanalyse in Unternehmen abschaffen will. Travail.Suisse begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich und sieht darin ein wichtiges Signal an den Nationalrat.
Die BVG-Kommission hat heute beschlossen, dem Bundesrat eine Erhöhung des BVG-Mindestzinssatzes von 1,25 auf 1,75 Prozent zu empfehlen. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, der die Verzinsung der Altersguthaben deutlich verbessert. Gleichzeitig ist Travail.Suisse der Ansicht, dass es durchaus Spielraum gegeben hätte für eine Erhöhung des Mindestzinssatzes auf 2 Prozent.
Die finanziellen Aussichten bei der IV sind besorgniserregend. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert deshalb, dass die Prävention am Arbeitsplatz gestärkt wird, damit weniger Arbeitnehmende krankheitsbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden und auf eine IV-Rente angewiesen sind. Dazu müssen insbesondere die Krankentaggeldversicherungen stärker in die Pflicht genommen werden und die Prävention entscheidend stärken.
