Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
Die Ergebnisse von PISA 2025 liegen vor: Die Jugendlichen in der Schweiz erzielen im internationalen Vergleich weiterhin gute bis sehr gute Ergebnisse. Gleichzeitig zeigen sich rückläufige Leistungen in Mathematik und Lesen sowie erhebliche Unterschiede nach sozialer Herkunft. Für benachteiligte Schülerinnen und Schüler bleibt das Erreichen des Mindestkompetenzniveaus eine Herausforderung. Für Travail.Suisse ist die Stärkung der Grundkompetenzen eine gemeinsame Aufgabe: Sie sind für die künftigen Arbeitnehmenden, die Wirtschaft und die Gesellschaft unverzichtbar.
Die WBK-N hat heute ihre Position zu einem Vorstoss bekräftigt, der die Ausnahmen von der Pflicht zur Wiederholung der Lohngleichheitsanalyse in Unternehmen abschaffen will. Travail.Suisse begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich und sieht darin ein wichtiges Signal an den Nationalrat.
Die BVG-Kommission hat heute beschlossen, dem Bundesrat eine Erhöhung des BVG-Mindestzinssatzes von 1,25 auf 1,75 Prozent zu empfehlen. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, der die Verzinsung der Altersguthaben deutlich verbessert. Gleichzeitig ist Travail.Suisse der Ansicht, dass es durchaus Spielraum gegeben hätte für eine Erhöhung des Mindestzinssatzes auf 2 Prozent.
Die finanziellen Aussichten bei der IV sind besorgniserregend. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert deshalb, dass die Prävention am Arbeitsplatz gestärkt wird, damit weniger Arbeitnehmende krankheitsbedingt aus dem Erwerbsleben ausscheiden und auf eine IV-Rente angewiesen sind. Dazu müssen insbesondere die Krankentaggeldversicherungen stärker in die Pflicht genommen werden und die Prävention entscheidend stärken.
Die Delegierten der Gewerkschaft Syna trafen sich heute in Olten zur 27. Delegiertenversammlung. Im Zentrum standen die Herausforderungen einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt, die Wahlen in die Verbandsorgane sowie die Verabschiedung von drei Resolutionen zu Gleichstellung, Kaufkraft und Arbeitsbedingungen.
Die Afag Automation AG will ein Drittel der Stellen am Standort Zell (LU) abbauen, das betrifft 13 der insgesamt 38 Mitarbeitenden. Zentrale Aufgaben in den Bereichen Konstruktion, Versuchslabor sowie Forschung & Entwicklung sollen ins Ausland verlagert werden. Die Gewerkschaft Syna kritisiert die heute vorgestellten Pläne zur Restrukturierung scharf.
Plattenlegerinnen und Plattenleger können ab Ende nächsten Jahres bereits mit 62 Jahren in Pension gehen. Die Sozialpartner des Plattenlegergewerbes für die Deutschschweiz haben beschlossen, die Frühpensionierung einzuführen. Der Arbeitgeberverband Ceruniq gab an seiner Delegiertenversammlung am letzten Freitag grünes Licht. Bereits zuvor hatten die Gewerkschaften Syna und Unia zugestimmt. Damit gilt die Frühpensionierung künftig für Plattenleger/-innen in der ganzen Schweiz.
Der Nationalrat hat heute den Kompromiss-Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente abgelehnt und nur einer ungenügenden Erhöhung der Mehrwertsteuer zugestimmt. Travail.Suisse ist sehr enttäuscht über diesen Entscheid. Der Nationalrat nimmt damit in Kauf, dass sich die AHV-Finanzen verschlechtern, obwohl eine ausreichende Lösung auf dem Tisch gelegen wäre.
