Wenn du in der Lehre bist, bist du da, um zu lernen. Dein Lehrbetrieb muss dir deshalb nicht nur erklären, wie du sicher arbeitest, sondern auch dafür sorgen, dass du deine Arbeit ausführen kannst, ohne dich in Gefahr zu bringen.
Am 26. September traf sich der Jugendrat von Travail.Suisse in Olten. Auf dem Programm standen Workshops, Austausch und aktuelle politische Themen. Syna freut sich bereits auf die nächste Ausgabe im Jahr 2027: Bis dahin werden auch wir unsere Jugendkommission haben, in der sich junge Syna-Mitglieder engagieren und ihre Anliegen direkt einbringen können.
Die Erwerbslosigkeit bei jungen Erwachsenen hat in den letzten zwei Jahren stark zugenommen. Neben einer schwächeren Konjunktur haben dazu insbesondere der Abbau von Einstiegsstellen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz sowie gesundheitliche Belastungen beigetragen. Der Berufseinstieg erfordert deshalb für junge Erwachsene mehr Zeit und Unterstützung. Der Nationalrat war heute nicht bereit, diese Investition in die Zukunft junger Berufsleute zu tätigen. Travail.Suisse bedauert diesen Entscheid und erachtet ihn als kurzsichtig.
Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
Die Ergebnisse von PISA 2025 liegen vor: Die Jugendlichen in der Schweiz erzielen im internationalen Vergleich weiterhin gute bis sehr gute Ergebnisse. Gleichzeitig zeigen sich rückläufige Leistungen in Mathematik und Lesen sowie erhebliche Unterschiede nach sozialer Herkunft. Für benachteiligte Schülerinnen und Schüler bleibt das Erreichen des Mindestkompetenzniveaus eine Herausforderung. Für Travail.Suisse ist die Stärkung der Grundkompetenzen eine gemeinsame Aufgabe: Sie sind für die künftigen Arbeitnehmenden, die Wirtschaft und die Gesellschaft unverzichtbar.
Im September 2025 lancierte die Nationale Migrationskommission von Syna eine Petition, um einen vorübergehenden Stopp der Erhöhung der Krankenkassenprämien zu fordern. Die Mobilisierung war gross: In nur drei Monaten sammelten ihre Mitglieder fast 3000 Unterschriften
Arbeit ist wichtig, um in der Schweiz seinen Platz zu finden. Dennoch schränken Sprachbarrieren, Arbeitszeiten, familiäre Verpflichtungen oder der erschwerte Zugang zu Aus- und Weiterbildung die Beschäftigungsmöglichkeiten von Migrant/-innen häufig ein.
Die BVG-Kommission hat heute beschlossen, dem Bundesrat eine Erhöhung des BVG-Mindestzinssatzes von 1,25 auf 1,75 Prozent zu empfehlen. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, der die Verzinsung der Altersguthaben deutlich verbessert. Gleichzeitig ist Travail.Suisse der Ansicht, dass es durchaus Spielraum gegeben hätte für eine Erhöhung des Mindestzinssatzes auf 2 Prozent.
Die Erwerbslosigkeit von jungen Erwachsenen hat stark zugenommen und liegt so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Allerdings sind viele Junge nicht ausreichend gegen Arbeitslosigkeit abgesichert. Ihre Leistungen wurden in den letzten Jahren stark gekürzt. Viele junge Stellensuchende melden sich deshalb bei Arbeitslosigkeit gar nicht erst bei einem RAV. Mit einer parlamentarischen Initiative möchte Léonore Porchet, Vizepräsidentin von Travail.Suisse, dieser problematischen Entwicklung Gegensteuer geben. Die zuständige Kommission hat ihren Vorstoss heute allerdings abgelehnt. Travail.Suisse bedauert diesen kurzsichtigen Entscheid und fordert den Nationalrat auf, diesen zu korrigieren.
