Die BVG-Kommission hat heute beschlossen, dem Bundesrat eine Erhöhung des BVG-Mindestzinssatzes von 1,25 auf 1,75 Prozent zu empfehlen. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, der die Verzinsung der Altersguthaben deutlich verbessert. Gleichzeitig ist Travail.Suisse der Ansicht, dass es durchaus Spielraum gegeben hätte für eine Erhöhung des Mindestzinssatzes auf 2 Prozent.
Die Erwerbslosigkeit von jungen Erwachsenen hat stark zugenommen und liegt so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Allerdings sind viele Junge nicht ausreichend gegen Arbeitslosigkeit abgesichert. Ihre Leistungen wurden in den letzten Jahren stark gekürzt. Viele junge Stellensuchende melden sich deshalb bei Arbeitslosigkeit gar nicht erst bei einem RAV. Mit einer parlamentarischen Initiative möchte Léonore Porchet, Vizepräsidentin von Travail.Suisse, dieser problematischen Entwicklung Gegensteuer geben. Die zuständige Kommission hat ihren Vorstoss heute allerdings abgelehnt. Travail.Suisse bedauert diesen kurzsichtigen Entscheid und fordert den Nationalrat auf, diesen zu korrigieren.
Altersdiskriminierung betrifft in der Schweiz weiterhin viele Menschen, insbesondere in der Arbeitswelt. Um diese Situation zu verändern, hat FARES VASOS kürzlich eine Petition mit 25'770 Unterschriften an das Parlament und den Bundesrat übergeben, um den Schutz vor Altersdiskriminierung zu stärken.
Bea Heim, Präsidentin von FARES VASOS und ehemalige Nationalrätin, spricht über die verschiedenen Formen der Altersdiskriminierung, die notwendigen Veränderungen und mögliche Lösungen für eine Gesellschaft, die allen Generationen mit mehr Respekt begegnet.
In offiziellen, politischen oder arbeitgeberseitigen Diskursen ist häufig von einer Verlängerung des Erwerbslebens, der Wertschätzung von Erfahrung und individueller Verantwortung die Rede. Die Realität am Arbeitsplatz sieht für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 60 jedoch anders aus: Sie erleben eine schleichende Ausgrenzung, Zweifel an ihren Fähigkeiten, fehlende Perspektiven, Druck, früher aus dem Berufsleben auszuscheiden, sowie wachsende Sorgen im Hinblick auf die Pensionierung.
Die zunehmende Zahl von Hitzewellen in den vergangenen Jahren ist keine Ausnahmeerscheinung mehr, sondern eine dauerhafte Realität im Zusammenhang mit dem Klimawandel. In der Schweiz wie auch anderswo in Europa treffen diese Hitzewellen ältere Menschen überproportional stark und machen bestehende soziale und gesundheitliche Ungleichheiten sichtbar. Für Rentnerinnen und Rentner ist eine Hitzewelle nicht nur eine vorübergehende Belastung: Sie stellt ein reales Risiko für die Gesundheit, die Selbstständigkeit und die Würde dar
Du hast deine Lehre erfolgreich abgeschlossen? Herzliche Gratulation! Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt: dein erster Job. Bevor du deinen Arbeitsvertrag unterschreibst, nimm dir ein paar Minuten Zeit und gehe diese Checkliste durch. Sie hilft dir dabei, gut informiert in dein Berufsleben zu starten und deine Rechte zu kennen.
Einmal im Jahr bietet sich im Bundeshaus ein besonderes Bild: Jugendliche ergreifen das Wort - und die politischen Entscheidungsträger/-innen hören zu. Das ist das Prinzip der Eidgenössischen Jugendsession. Die nächste Ausgabe von einem der grössten Projekte zur politischen Partizipation von und für Jugendliche in der Schweiz rückt näher.
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Der Nationalrat hat heute den Kompromiss-Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente abgelehnt und nur einer ungenügenden Erhöhung der Mehrwertsteuer zugestimmt. Travail.Suisse ist sehr enttäuscht über diesen Entscheid. Der Nationalrat nimmt damit in Kauf, dass sich die AHV-Finanzen verschlechtern, obwohl eine ausreichende Lösung auf dem Tisch gelegen wäre.
Der Ständerat hat heute eine parlamentarische Initiative von Maya Graf abgelehnt, die eine zentrale Schwachstelle des Gleichstellungsgesetzes beseitigen wollte: die Befristung der Pflicht zur Lohngleichheitsanalyse. Travail.Suisse bedauert diesen Grundsatzentscheid. Damit wird die unsinnige Sunset-Klausel beibehalten, die mit der letzten Revision des Gleichstellungsgesetzes eingeführt wurde. Sie ist eine von mehreren Schwachstellen der Gesetzesrevision von 2020, die eine breite Koalition gegen Lohndiskriminierung korrigieren will.
