Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
Die Ergebnisse von PISA 2025 liegen vor: Die Jugendlichen in der Schweiz erzielen im internationalen Vergleich weiterhin gute bis sehr gute Ergebnisse. Gleichzeitig zeigen sich rückläufige Leistungen in Mathematik und Lesen sowie erhebliche Unterschiede nach sozialer Herkunft. Für benachteiligte Schülerinnen und Schüler bleibt das Erreichen des Mindestkompetenzniveaus eine Herausforderung. Für Travail.Suisse ist die Stärkung der Grundkompetenzen eine gemeinsame Aufgabe: Sie sind für die künftigen Arbeitnehmenden, die Wirtschaft und die Gesellschaft unverzichtbar.
Im September 2025 lancierte die Nationale Migrationskommission von Syna eine Petition, um einen vorübergehenden Stopp der Erhöhung der Krankenkassenprämien zu fordern. Die Mobilisierung war gross: In nur drei Monaten sammelten ihre Mitglieder fast 3000 Unterschriften
Arbeit ist wichtig, um in der Schweiz seinen Platz zu finden. Dennoch schränken Sprachbarrieren, Arbeitszeiten, familiäre Verpflichtungen oder der erschwerte Zugang zu Aus- und Weiterbildung die Beschäftigungsmöglichkeiten von Migrant/-innen häufig ein.
Die BVG-Kommission hat heute beschlossen, dem Bundesrat eine Erhöhung des BVG-Mindestzinssatzes von 1,25 auf 1,75 Prozent zu empfehlen. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, der die Verzinsung der Altersguthaben deutlich verbessert. Gleichzeitig ist Travail.Suisse der Ansicht, dass es durchaus Spielraum gegeben hätte für eine Erhöhung des Mindestzinssatzes auf 2 Prozent.
Die Erwerbslosigkeit von jungen Erwachsenen hat stark zugenommen und liegt so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Allerdings sind viele Junge nicht ausreichend gegen Arbeitslosigkeit abgesichert. Ihre Leistungen wurden in den letzten Jahren stark gekürzt. Viele junge Stellensuchende melden sich deshalb bei Arbeitslosigkeit gar nicht erst bei einem RAV. Mit einer parlamentarischen Initiative möchte Léonore Porchet, Vizepräsidentin von Travail.Suisse, dieser problematischen Entwicklung Gegensteuer geben. Die zuständige Kommission hat ihren Vorstoss heute allerdings abgelehnt. Travail.Suisse bedauert diesen kurzsichtigen Entscheid und fordert den Nationalrat auf, diesen zu korrigieren.
Altersdiskriminierung betrifft in der Schweiz weiterhin viele Menschen, insbesondere in der Arbeitswelt. Um diese Situation zu verändern, hat FARES VASOS kürzlich eine Petition mit 25'770 Unterschriften an das Parlament und den Bundesrat übergeben, um den Schutz vor Altersdiskriminierung zu stärken.
Bea Heim, Präsidentin von FARES VASOS und ehemalige Nationalrätin, spricht über die verschiedenen Formen der Altersdiskriminierung, die notwendigen Veränderungen und mögliche Lösungen für eine Gesellschaft, die allen Generationen mit mehr Respekt begegnet.
In offiziellen, politischen oder arbeitgeberseitigen Diskursen ist häufig von einer Verlängerung des Erwerbslebens, der Wertschätzung von Erfahrung und individueller Verantwortung die Rede. Die Realität am Arbeitsplatz sieht für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über 60 jedoch anders aus: Sie erleben eine schleichende Ausgrenzung, Zweifel an ihren Fähigkeiten, fehlende Perspektiven, Druck, früher aus dem Berufsleben auszuscheiden, sowie wachsende Sorgen im Hinblick auf die Pensionierung.
Die zunehmende Zahl von Hitzewellen in den vergangenen Jahren ist keine Ausnahmeerscheinung mehr, sondern eine dauerhafte Realität im Zusammenhang mit dem Klimawandel. In der Schweiz wie auch anderswo in Europa treffen diese Hitzewellen ältere Menschen überproportional stark und machen bestehende soziale und gesundheitliche Ungleichheiten sichtbar. Für Rentnerinnen und Rentner ist eine Hitzewelle nicht nur eine vorübergehende Belastung: Sie stellt ein reales Risiko für die Gesundheit, die Selbstständigkeit und die Würde dar
