Im Juni nimmt Johann Tscherrig an seiner letzten Delegiertenversammlung in der Geschäftsleitung der Syna teil. Danach geht er in Pension – zumindest offiziell. Denn wer ihm zuhört, merkt schnell: Ganz loslassen wird er die Gewerkschaftsarbeit nicht.
Raona Biagio arbeitete über 40 Jahre auf dem Bau.
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» ab. Was das konkret bedeutet, ist für viele nicht ganz klar. Wir treffen Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse, vor dem Inselspital in Bern und sprechen über mögliche Folgen für Arbeitnehmende, die Wirtschaft und den Alltag.
Rechte unter Druck Gleichstellung ist für mich kein abstraktes Ziel. Sie gehört zum Kern gewerkschaftlicher Arbeit – und sie ist alles andere als selbstverständlich. Gerade dieses Jahr zeigt, wie schnell Errungenschaften unter Druck geraten und wie wichtig es ist, sie zu verteidigen.
Zum 30-jährigen Bestehen des Gleichstellungsgesetzes haben wir Mathilde Crevoisier Crelier zum Gespräch getroffen – über politische Hürden und die nächsten Schritte für mehr Gleichstellung in der Schweiz.
Immer wieder werden Arbeitnehmende von ausländischen Unternehmen vorübergehend in die Schweiz entsendet. Diese Arbeitsverhältnisse werfen wichtige arbeitsrechtliche Fragen auf: Welche Vorschriften gelten während des Einsatzes in der Schweiz? Und wie werden faire Arbeitsbedingungen sichergestellt?
Elise Tama führt die Partnerorganisation AFVA im Norden Benins. Dort haben radikale Gruppen Zulauf, regelmässig kommt es zu Angriffen in der Projektregion. Dies macht die Arbeit von AFVA und Brücke Le Pont anspruchsvoller. Aber auch umso wichtiger.
Die Lohnverhandlungen für 2026 geben wenig Anlass zur Zuversicht. Syna stuft die Lohnrunde als ungenügend ein. Nora Picchi, Leiterin Gewerkschaftspolitik bei Syna, erklärt die Gründe dafür und zeigt, weshalb viele Arbeitnehmende trotz einzelner Verbesserungen heute kaum besser dastehen als vor zehn Jahren.
