Die Hitzewellen dieses Sommers stellen die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Gewerkschaft Syna fordert daher griffige Massnahmen. Im Fokus stehen ein besserer Gesundheitsschutz für Bauarbeitende und gleichzeitig die notwendige Planungssicherheit für Bauunternehmen.
Erste Projektresultate liegen vor: nützliche Hilfsmittel mit praktischen Tipps zu Fragen rund um Teilzeitarbeit.
Die Afag Automation AG will ein Drittel der Stellen am Standort Zell (LU) abbauen, das betrifft 13 der insgesamt 38 Mitarbeitenden. Zentrale Aufgaben in den Bereichen Konstruktion, Versuchslabor sowie Forschung & Entwicklung sollen ins Ausland verlagert werden. Die Gewerkschaft Syna kritisiert die heute vorgestellten Pläne zur Restrukturierung scharf.
Plattenlegerinnen und Plattenleger können ab Ende nächsten Jahres bereits mit 62 Jahren in Pension gehen. Die Sozialpartner des Plattenlegergewerbes für die Deutschschweiz haben beschlossen, die Frühpensionierung einzuführen. Der Arbeitgeberverband Ceruniq gab an seiner Delegiertenversammlung am letzten Freitag grünes Licht. Bereits zuvor hatten die Gewerkschaften Syna und Unia zugestimmt. Damit gilt die Frühpensionierung künftig für Plattenleger/-innen in der ganzen Schweiz.
Der Ständerat will die Sonntagsarbeit nicht weiter liberalisieren. Er ist nicht auf die Vorlage eingetreten, welche möchte, dass Arbeitnehmende im Detailhandel neu an bis zu zwölf Sonntagen im Jahr arbeiten müssen. Nun ist es am Nationalrat, die Standesinitiative definitiv abzuschreiben. Travail.Suisse ist weiterhin bereit, das Referendum dagegen zu ergreifen, sollte dies notwendig sein. Der Sonntag darf nicht zum Werktag werden.
Dieser Tage erhalten Vertreter/-innen aus Politik, Arbeitgeberverbänden und Sozialpartnern eine wichtige Mitteilung. Der Inhalt: eine Resolution mit konkreten Forderungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Industriesektor. Das Dokument wurde von den Teilnehmern der Industrietagung 2026 von Syna, OCST und SCIV vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Instabilität verabschiedet.
Der Nationalrat hat heute die Umsetzung der Pflegeinitiative beraten, die 2021 mit einer grossen Mehrheit von 61% von der Schweizer Bevölkerung angenommen wurde. Er hat es jedoch abgelehnt, die Arbeitsbedingungen des Gesundheitspersonals wirksam zu verbessern und ignoriert damit die enorme Arbeitsbelastung, denen das Personal seit Jahren ausgesetzt ist. Der Nationalrat hat heute den Volkswillen missachtet. Jetzt muss der Ständerat handeln.
Ab morgen berät der Nationalrat die zweite Etappe der Umsetzung der Pflegeinitiative. Für das Gesundheitspersonal ist klar: der Gesetzesentwurf (BGAP) ist absolut ungenügend, denn er sieht keine Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen vor. Mit einem riesigen Transparent und einem grossen Herz waren sie deshalb heute auf dem Bundesplatz und überreichten den Parlamentarier/-innen einen dringenden Appell mit fast 190'000 Unterschriften. Er fordert die vollständige und sofortige Umsetzung der Pflegeinitiative.
Nach zähen Verhandlungen haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) geeinigt. Entscheidend für den Durchbruch war der grosse Druck von der Strasse – und damit von den Bauarbeiterinnen und Bauarbeitern selbst.
