Die jüngste Entscheidung der US-Regierung unter Präsident Trump, Strafzölle von 39% auf zentrale Schweizer Exportgüter zu verhängen, ist ein direkter Angriff auf den Wirtschaftsstandort Schweiz. Besonders betroffen sind die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM), die Uhrenbranche sowie Teile der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zehntausende Arbeitsplätze geraten unter Druck – insbesondere in exportorientierten Regionen wie dem Jura, dem Aargau, der Ostschweiz und dem Tessin.
Die Befragung der Holzbaubranche zeigt eine hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, aber auch Verbesserungspotenziale. Erstmals hat die Branche verschiedene Arbeitszeitmodelle bewerten lassen. Die Umfrageresultate fliessen nun in die weitere Projektgestaltung ein.
Mit den Ergebnissen der Umfrage zu Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben schreitet das Projekt in eine neue Phase. Das grösste Verbesserungspotenzial sehen Unternehmen und Mitarbeitende in mehr Flexibilität bei Arbeitsbeginn und -ende sowie Teilzeitstellen auch unter 80 Prozent. Die Umfrageresultate fliessen nun in die weitere Projektgestaltung ein.
Der Landesmantelvertrag (LMV) des Bauhauptgewerbes regelt die Arbeitsbedingungen von rund 80'000 Bauarbeitern und muss dieses Jahr neu verhandelt werden. Heute fand die erste Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) statt. Die Bauarbeiter arbeiten am Anschlag und brauchen dringend familienfreundliche Arbeitszeiten: kürzere Tage und eine bezahlte Pause, Schluss mit unbezahlter Reisezeit, Stärkung der Kaufkraft. Doch der Baumeisterverband verlangt das Gegenteil: noch längere Tage für weniger Geld.
Lange wurde verhandelt – nun ist es soweit: Am 1. Juli 2025 tritt der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Bäcker-, Konditoren- und Confiseurgewerbe in Kraft. Der GAV regelt die Anstellungsbedingungen für rund 35'000 Mitarbeitende in der Schweiz. In einer systemrelevanten Branche mit oft unregelmässigen und anspruchsvollen Arbeitszeiten bringt der neue Vertrag spürbare Verbesserungen. Dazu gehören unter anderem neu eingeführte Nachtzuschläge für alle, eine verbindliche Arbeitszeitplanung sowie die Einführung von Mindestlöhnen für Lernende.
Seit dem Start der Petition ist bereits ein gutes Jahr vergangen. Sie hat, soviel sei vorweggenommen, grossen Anklang gefunden. Mit den zahlreichen positiven Rückmeldungen und Unterschriften können wir das echte Bedürfnis für nachhaltige, gesicherte und bessere Arbeitsbedingungen durch einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in der Branche belegen. Stetig erreichen uns neue Unterschriften für einen GAV-Architektur – das ist grossartig! Deshalb werden wir die Petition noch bis zu Beginn des Herbsts weiterlaufen lassen.
Der Nationalrat hat heute entschieden, dass die ausgehandelten Minimallöhne aus allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen den kantonalen Mindestlöhnen immer vorgehen sollen. Aktuell ist dies in den Kantonen Neuenburg und Genf nicht der Fall. Travail.Suisse, Dachverband von Syna, erachtet den Entscheid des Nationalrats als unverantwortlich. Die Sozialpartner sollen nicht mit privatrechtlichen Verträgen Volksentscheide überstimmen können.
Anlässlich des 14. Juni lanciert Syna eine Kampagne gegen sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung im Gesundheitswesen – einer Branche, die besonders betroffen ist und dennoch viel zu oft unsichtbar bleibt.
Das Projekt für eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben im Gebäudehüllengewerbe schreitet voran: Erste Ergebnisse der Umfrage sind da. Interessierte können sich noch für die Arbeitsgruppe und Pilotprojekte anmelden.
