Die Verhandlungsdelegationen des Schweizerischen Baumeisterverbands SBV und der Gewerkschaften Syna und Unia haben sich am Freitag, den 12. Dezember 2025 nach intensiven Verhandlungen auf ein Ergebnis geeinigt. Die Vertragspartner haben einen Landesmantelvertrag mit sechsjähriger Laufzeit mit einer neuen Regelung der Arbeits- und Reisezeiten, einem Lohnpaket sowie einer Absicherung der Teuerung ausgehandelt. Mit dem neuen Vertrag gewinnt die Baubranche an Attraktivität. Das Ergebnis der Verhandlungen muss noch von den Entscheidungsgremien auf beiden Seiten genehmigt werden.
Mit einer Protestkundgebung haben heute rund 100 Beschäftigte von Novartis gemeinsam mit den Gewerkschaften Syna und Unia gegen den geplanten Abbau von über 700 Stellen in Stein (AG) demonstriert. Sie fordern den Verzicht auf den Stellenabbau, den Erhalt des Produktionsstandorts und ein klares Bekenntnis der Novartis zum Industriestandort Schweiz.
Ab 2027 gilt in der Gebäudetechnik ein neues Vorruhestandsmodell: Beschäftigte ab 60 Jahre mit mindestens 15 Jahren Branchenerfahrung können früher aufhören und erhalten bis zum AHV-Alter eine Überbrückungsrente. Darauf haben sich suissetec, Syna und Unia geeinigt.
Gemeinsam mit den Beschäftigten der Novartis haben die Gewerkschaften Syna und Unia eine Petition zum Erhalt der Arbeitsplätze in Stein (AG) lanciert. Der Pharmakonzern will über 700 Stellen streichen – über die Hälfte der Belegschaft wäre betroffen. Die Petition fordert den Verzicht auf den Stellenabbau, den Erhalt des Produktionsstandorts und ein klares Bekenntnis der Novartis zum Industriestandort Schweiz.
Heute wurden die Verhandlungen zum auslaufenden Landesmantelvertrag Bau (LMV) fortgesetzt – weiterhin ohne Einigung. Für eine Lösung sind Massnahmen gegen die Personalkrise zwingend: familienfreundlichere Arbeitszeiten und Kaufkraftsicherung bei den Effektivlöhnen. Stattdessen knüpft der Baumeisterverband einen neuen LMV an eine Forderung, die das Ende eines sozialpartnerschaftlichen Grundprinzips bedeuten würde: die Abschaffung des Vertragsartikels zu Lohnverhandlungen. Dieses Ultimatum ist ein Angriff auf die Kaufkraft der Bauleute und öffnet Tür und Tor für Lohndumping. Ohne Kompromissbereitschaft steuert die Baumeisterspitze auf einen vertragslosen Zustand zu – zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt.
Heute, Dienstag, gingen die Verhandlungen im Bauhauptgewerbe zum bald auslaufenden Landesmantelvertrag (LMV) weiter. Intensive Verhandlungen wurden geführt, aber es liegt keine Lösung auf dem Tisch. Für eine Einigung sind konkrete Massnahmen gegen die akute Personalkrise zwingend: familienfreundlichere Arbeitszeiten und die Kaufkraftsicherung bei den Effektivlöhnen. Was der Baumeisterverband aktuell blockiert. Ohne Lösung bis Ende Jahr tritt zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt ein vertragsloser Zustand auf dem Bau ein und es droht ein nationaler Branchenstreik.
Gestern Montag gingen die Verhandlungen im Bauhauptgewerbe zum bald auslaufenden Landesmantelvertrag (LMV) weiter. Trotz intensiven Verhandlungen liegt keine Lösung auf dem Tisch. Konkrete Massnahmen gegen die akute Personalkrise sind zwingend, um die Baubranche wieder attraktiv zu machen. Wird bis Ende Jahr kein Verhandlungsresultat erreicht, tritt zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt ein vertragsloser Zustand auf dem Bau ein – und es droht ein nationaler Branchenstreik.
Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Tankstellenshops konnte erfolgreich neu verhandelt werden. Der neue GAV bringt u. a. Verbesserungen bei den Mindestlöhnen, der Arbeitsplanung und der Arbeitssicherheit mit.
Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Reinigung setzt ab 2026 ein klares Zeichen für weiterhin faire Arbeitsbedingungen in der Branche. Er gilt für sämtliche Reinigungsbetriebe in der Deutschschweiz mit ihren rund 75'000 Arbeitnehmenden. Der GAV sorgt ausserdem für Wettbewerbsgleichheit und trägt zu einer stabilen und professionellen Entwicklung der Reinigungsbranche bei.
