Nach kraftvollen Protesttagen im Tessin, in Bern, in der ganzen Romandie und in Lausanne, sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute in der Region Aargau-Nordwestschweiz angekommen. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Rund 1000 Bauarbeiter aus dem Aargau, Basel-Land und Basel-Stadt nahmen an einer gemeinsamen Demonstration in der Stadt Basel teil. Der Protesttag ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung.
Vier Jahre nach der Annahme der Pflegeinitiative ist die Bilanz ernüchternd: Noch immer herrscht Notstand in der Pflege – und es muss endlich etwas geschehen.
Die Verhandlungen für einen neuen Landesmantelvertrag laufen, doch eine Einigung ist nicht in Sicht. Die Baumeister stellen sich mit ihren Forderungen quer und riskieren damit den vertragslosen Zustand.
Im Herbst 2024 erkämpften die Stahlarbeiter:innen von Stahl Gerlafingen und Swiss Steel finanzielle Unterstützungsmassnahmen, um die strategischen Recyclingwerke und die Arbeitsplätze zu erhalten. Mit der Zustimmung zum Kantonsbeitrag macht das Solothurner Kantonsparlament den Weg für die Hilfen für Stahl Gerlafingen frei. Das Unternehmen verpflichtet sich im Gegenzug zum Erhalt des Standorts, zu Investitionen in die weitere Dekarbonisierung und zum Verzicht auf Dividenden.
Nach den erfolgreichen Protestaktionen von gestern in Genf, Lausanne, Freiburg und La Chaux-de-Fonds unterbrachen die Bauarbeiter aus der ganzen Romandie ihre Arbeit, um an der Kundgebung in Lausanne teilzunehmen. Die Bauarbeiter fordern familienfreundliche Arbeitszeiten und protestierten gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, die der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) vorschlägt. Die Bauarbeiter verlangen Respekt für ihre Arbeit: Der SBV muss ihre Forderungen endlich ernst nehmen.
Nach den starken Mobilisierungen im Tessin und in Bern ist die Protestwelle im Bauhauptgewerbe heute in der Westschweiz angekommen. In Genf, Lausanne, Freiburg und La Chaux-de-Fonds legten gegen 7000 Bauarbeiter ihre Arbeit nieder und demonstrierten in den Strassen. Obwohl jeder zweite Maurer den Beruf verlässt, verweigert der Baumeisterverband (SBV) familienfreundliche Arbeitszeiten. Bauarbeiter aus allen Westschweizer Kantonen haben bereits beschlossen, morgen in Lausanne einen zweiten Protesttag durchzuführen.
Nach einem kraftvollen Auftakt im Tessin sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute in der Region Bern angekommen. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Rund 800 Bauarbeiter aus der Stadt Bern, aus Biel/Solothurn und aus dem Berner Oberland nahmen an einer gemeinsamen Demonstration in Bern teil. Der Protesttag in der Region Bern ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung. Weitere Protesttage folgen in den kommenden Wochen in der ganzen Schweiz.
Heute haben Verkäuferinnen und Verkäufer gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna eine Petition mit über 9000 Unterschriften gegen mehr Sonntagsarbeit eingereicht. Sie fordern das Schweizer Parlament auf, den Angriff auf den arbeitsfreien Sonntag zu stoppen. Die Gewerkschaften kritisieren die geplante Änderung scharf, da diese die Arbeitsbedingungen im Detailhandel weiter verschlechtern würde. Zudem fordern sie das Parlament auf, die Warnungen der Gewerkschaften und der Wissenschaft ernst zu nehmen und die Gesundheit der Arbeitnehmenden im Verkauf zu schützen.
