Die Sozialpartner der Uhrenindustrie haben den Teuerungsausgleich per 1. Januar 2027 beschlossen. Syna setzt sich dafür ein, die Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Branche zu erhalten.
Abbau von 34 Stellen bei Tamedia, hauptsächlich in der Redaktion: Die Gewerkschaft Syna nimmt diese Ankündigung mit Besorgnis zur Kenntnis. Wichtige gesellschaftliche Themen wie faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und Gleichstellung werden dadurch an Sichtbarkeit verlieren. Das ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Sozialpartner Syna / OCST, Unia, Syna, der Verein der Angestellten Coop sowie der Kaufmännische Verband Schweiz und der Detailhändler Coop haben sich in den Lohnverhandlungen 2027 geeinigt.
Die Sozialpartnerschaft von APODRO (Apotheken Drogerien) mit der Gewerkschaft Syna zahlt sich für die Angestellten aus: Im Jahr 2027 wird den Mitarbeitenden ein Teuerungsausgleich gewährt. APODRO zeigt sich damit als verlässliche und zeitgemässe Arbeitgeberin.
Nach dem Konsultationsverfahren reduziert Zimmer Biomet den geplanten Stellenabbau in Winterthur von 580 auf 490 Stellen bis 2030. Damit sollen 90 zusätzliche Arbeitsplätze erhalten bleiben. Für Syna ist dies angesichts der weiterhin bedrohten Arbeitsplätze und der ungenügenden Berücksichtigung der Vorschläge der Arbeitnehmendenvertretung kein Grund zur Entwarnung. Der Abbau gefährdet Existenzen, wertvolles Fachwissen und den Industriestandort Winterthur.
Über die schlechten Arbeitsbedingungen im Detailhandel war in letzter Zeit viel zu lesen. Nun könnte sich die Situation weiter verschärfen. Müssen die Angestellten künftig dreimal so häufig Sonntagsarbeit leisten wie bisher? Dieses Szenario droht, nachdem in einem ersten Schritt der Nationalrat an der Vorlage «Zeitlich befristete Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten» festhält. Sollte die Initiative am Ende angenommen werden, stellt die Gewerkschaft Syna gemeinsam mit den Partnerorganisationen der Sonntagsallianz ein Referendum in Aussicht.
Der neu verhandelte Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 2027/2028 für die grafische Industrie, wurde den zuständigen Gremien bzw. Mitgliedern der drei Sozialpartner syna, syndicom und viscom zur Annahme vorgelegt. Bei allen Sozialpartnern wurde das neue Vertragswerk gutgeheissen. Der überarbeitete GAV tritt auf 1.1.2027 in Kraft.
Bis zu 580 von 730 Stellen sind bedroht. Für Syna ist der geplante Kahlschlag ein Fall von Gewinnmaximierung. Die Gewerkschaft fordert den Erhalt der Arbeitsplätze und ruft die Politik zum Handeln auf.
Die Gesundheitsversorgung ist am Limit: Bis 2034 braucht die Schweiz über 110'000 neue Mitarbeitende. Dafür müssen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um den Druck auf die Politik zu erhöhen, ruft die Gewerkschaft Syna am 28. November 2026 zu einer nationalen Demonstration und im nächsten Jahr zu einem Care-Streik auf.
