Von Syna auf 14.6.2026
Kategorie: Politik

Die Bevölkerung erteilt einem Angriff auf die Arbeitnehmenden eine Absage

Syna begrüsst die Ablehnung der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» – der Chaos-Initiative. Mit diesem Entscheid hat die Schweizer Bevölkerung eine Vorlage zurückgewiesen, die den Lohnschutz, die bilateralen Abkommen und die Rechte der Arbeitnehmenden gefährdet hätte.

Die Schweizer Bevölkerung die Chaos-Initiative abgelehnt. Das äusserst knappe Resultat zeigt, dass die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung ernst genommen werden müssen. Für Syna braucht es jedoch Lösungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Rechte der Arbeitnehmenden schützen.

Ja zum Lohnschutz
Mit der Ablehnung der Initiative bleiben die Personenfreizügigkeit sowie die flankierenden Massnahmen zum Schutz der Löhne erhalten. Eine Annahme hätte zentrale Instrumente gegen Lohndumping gefährdet und den Lohnschutz geschwächt.
«Dieses Resultat ist ein starkes Signal für den Schutz der Löhne und der Arbeitsbedingungen. Arbeitnehmende brauchen Sicherheit, Rechte und Perspektiven – keine Politik, die sie gegeneinander ausspielt», erklärt Nora Picchi, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Syna.

Lösungen statt Schlagworte
Für Syna hätte die Chaos-Initiative keines der Probleme gelöst, die sie zu bekämpfen vorgab. Weder die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt noch die Belastungen bei Infrastruktur und Verkehr wären dadurch kleiner geworden. «Viele Arbeitnehmende sorgen sich um bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Infrastruktur oder steigende Lebenshaltungskosten. Diese Herausforderungen sind real. Sie lassen sich aber nicht mit Abschottung lösen, sondern mit gezielten Investitionen in Bildung, Infrastruktur und den sozialen Zusammenhalt», betont Véronique Rebetez, Leiterin Sozialpolitik von Syna.

Die Ablehnung der Initiative stärkt die Stabilität
Die Ablehnung der Initiative ist auch ein Bekenntnis zu den bilateralen Beziehungen mit der Europäischen Union. In einem internationalen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist, braucht die Schweiz Stabilität und verlässliche Partner.
«Die Bevölkerung hat sich für Stabilität statt für Isolation entschieden. Das ist ein starkes Signal für die Arbeitnehmenden, unsere Wirtschaft und die Zukunft der Schweiz», erklärt Yvonne Feri, Präsidentin von Syna.

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