Neben Deutschland haben auch Frankreich, die Niederlande und Schweden Programme zur Förderung der Digitalisierung in der Industrie entwickelt.
Deutschland
In 5 Arbeitsgruppen werden zunächst die inhaltlichen Schwerpunkte der Zukunfts-Strategie erarbeitet. Es wird eine duale Strategie verfolgt:- Die deutsche Ausrüsterindustrie soll weiterhin führend auf dem Weltmarkt bleiben und zum Leitanbieter für intelligente Produktionstechnologien werden.
- Die Produktion in Deutschland soll durch effiziente und ressourcenschonende Produktionstechnologien attraktiv und wettbewerbsfähig weiterentwickelt werden.
Frankreich
Unter dem Begriff «Usine du futur» ist in Frankreich ebenfalls eine Initiative angelaufen, die sich an «Industrie 4.0» orientiert. Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der die Unternehmen bei ihren Aktivitäten unterstützen soll.
Niederlande
Die Niederlande haben die Absicht, bei der Digitalisierung und Vernetzung der Produktionsprozesse eine weltweit führende Rolle zu spielen. Dazu soll auf den Stärken der niederländischen KMU-Industrie aufgebaut werden. Mit einem «Action Plan» soll dieses Ziel erreicht werden. Der Plan hat 3 Elemente:- Nutzung der bestehenden Kompetenzen
- «Field Labs» als Innovationsbeschleuniger
- Stärkung der Voraussetzungen (Wissen, Bildung, ICT)
Schweden
Unter der Leitung des schwedischen Verbandes der Maschinen- und Elektroindustrie «Teknikföretagen» wurde zusammen mit Hochschulen eine Vision für die Produktion in Schweden im Jahr 2030 entwickelt. Der Bericht trägt den Titel «Made in Sweden 2030». Dabei wird auf Themen wie Hochtechnologie und Nachhaltigkeit Wert gelegt. 6 Schlüsselfelder behandeln Themen wie «flexible manufacturing processes», «virtual production management and planning», «product and production-based services» und «integrated product and production development».
Mehr erfahren über Industrie 4.0
→ Industrie 4.0 – unsere Forderungen
→ Industrie 4.0 – was heisst das?
→ Industrie 4.0 – Chancen und Risiken
→ Industrie 4.0 und Sicherheit
→ MEM-GAV – unsere Forderungen
Weitere Auskünfte
Mathias Regotz, Leiter Sektor Industrie