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Wir sagen: NEIN!

Im Interesse der Arbeitnehmenden: NEIN am 14. Juni 2026

Am 14. Juni kommt die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» zur Abstimmung. Die gefährliche Chaos-Initiative gefährdet Arbeitsplätze, Löhne und die Stabilität der Schweiz. Sie erzwingt die Kündigung der bilateralen Verträge und schwächt den Lohnschutz, mit direkten Folgen für die Arbeitnehmenden sowie die Rentnerinnen und Rentner.
Die internationale Lage ist geprägt von Unsicherheit und zunehmenden Spannungen im Welthandel. Gerade in dieser Situation wäre eine Abschottung gegenüber Europa ein grosser Fehler für die Schweiz.

6 Gründe, warum die Chaos-Initiative unserem Land schadet:

1. Arbeitsplätze und Wohlstand aufs Spiel setzen?

Mit der Chaos-Initiative fallen die bilateralen Verträge mit der EU weg. Damit wird der Zugang zum europäischen Markt für Schweizer Unternehmen viel schwieriger. Das gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand in der Schweiz.

Ohne bilaterale Verträge: 2'545 Franken weniger Einkommen pro Jahr.
2. Die Pflege im Alter gefährden?

Ein grosser Teil des Pflegepersonals in der Schweiz kommt aus dem Ausland, trotzdem fehlt es schon heute an Pflegefachpersonen. Die Chaos-Initiative verschärft den Personalmangel massiv und gefährdet unsere Gesundheitsversorgung.

Rund ein Drittel des Pflegepersonals kommt aus dem Ausland.

3. Schweizer Löhne gefährden?

Heute schützen Kontrollen und klare Regeln die Schweizer Löhne und Arbeitsbedingungen. Fallen diese Schutzmassnahmen weg, drohen tiefere Löhne und mehr Unsicherheit.

Jedes Jahr werden 35'000 Lohnkontrollen zum Schutz der Schweizer Löhne durchgeführt.
4. Die Schweiz isolieren?

In einer unsicheren Welt braucht die Schweiz verlässliche Partner. Die Chaos-Initiative setzt das Verhältnis zu unseren befreundeten Staaten aufs Spiel. Gerade in der aktuellen Weltlage ist das ein grosses Risiko für die Schweiz.

50% des Schweizer Handels findet mit Europa statt.
5. Unsere AHV schwächen?

Die Bevölkerung in der Schweiz wird immer älter. Viele Zugewanderte arbeiten hier und zahlen in die AHV ein. Ohne sie gerät unsere Altersvorsorge stärker unter Druck.

Die AHV wird zu 1/3 von Zugewanderten finanziert.
6. Familien trennen?

Früher durften viele ausländische Arbeitnehmende ihre Familien nicht in die die Schweiz holen. Das so genannte «Saisonnier-Statut» trennte viele Familien über Jahre. Mit der Chaos-Initiative droht wieder ein System mit weniger Rechten für unsere ausländischen Kolleginnen und Kollegen.

500'000 Kinder waren wegen des Saisonnierstatuts von ihren Eltern getrennt.

Stimmen aus der Bevölkerung

Yvonne Feri, Syna-Präsidentin


Im Video erklärt Yvonne Feri weshalb gerade junge Menschen von den Folgen der Initiative "Keine 10-Millionen-Schweiz" betroffen wären.
Anstatt Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu liefern, würde die SVP-Chaos-Initiative neue Probleme schaffen – für Arbeitnehmende, für junge Menschen und für die Zukunft der Schweiz.

Véronique Rebetez, Verantwortliche Sozialpolitik und Fachstellen

Im Video erklärt Véronique Rebetez, warum diese Initiative nicht nur den Lohnschutz gefährdet, sondern auch unsere AHV, Sozialversicherungen und die Zusammenarbeit mit Europa unter Druck setzt. 

Nora Picchi, Leiterin Gewerkschaftspolitik, Recht und Vollzug

Im Video erklärt Nora Picchi, weshalb die Kündigung der Personenfreizügigkeit nicht nur die Beziehungen zur EU gefährdet, sondern auch den Druck auf die Schweizer Löhne erhöhen würde. Wenn die flankierenden Massnahmen wegfallen, drohen tiefere Löhne und mehr Unsicherheit für Arbeitnehmende in der Schweiz.

Franco Narducci, ehemaliger Saisonnier

Im Video spricht Franco Narducci über die Situation der Saisonniers und darüber, weshalb gleiche Rechte und Schutz für alle Arbeitnehmenden wichtig sind.
Menschen, die hier arbeiten und einen Beitrag leisten, verdienen Würde, Respekt, Fairness – und das Recht auf Familie.

Roberta Schürch, Fachfrau Gesundheit

Ohne ausländische Pflegekräfte bricht alles zusammen - Roberta Schürch erklärt im Interview, warum die «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative, über die wir am 14. Juni 2026 abstimmen, die Gesundheitsversorgung gefährdet.

    Argumentarium gegen die Chaos-Initiative

    Kurzargumentarium

    ausführliches Argumentarium

    Darum sagen wir NEIN!

    Yvonne Feri, Syna-Präsidentin und ehemalige Nationalrätin

    «Diese Initiative täuscht die Menschen. Sie schwächt den Lohnschutz, gefährdet Wohlstand und Arbeitsplätze und führt dazu, dass die Versorgung im Gesundheitswesen nicht mehr sichergestellt werden kann. Die Initiative erinnert zudem auf beunruhigende Weise an das dunkle Kapitel des Saisonnierstatuts. Syna sagt klar Nein.»

    Johann Tscherrig, Vorsitzender der Geschäftsleitung

    «Diese Initiative bringt alte Probleme zurück. Früher mussten viele Arbeitnehmende unter schlechten Bedingungen leben und arbeiten, oft getrennt von ihren Familien. Das darf nicht wieder passieren. Darum sagen wir klar Nein.»

    Véronique Rebetez, Verantwortliche Sozialpolitik und Fachstellen

    «Diese Initiative verschärft den Personalmangel in der Pflege. Schon heute fehlen viele Fachkräfte. Mit der SVP-Chaos-Initiative wird es noch schwieriger, genug Personal zu finden – Wartezeiten steigen und die Versorgung leidet. Darum klar Nein.»

    Nora Picchi, Leiterin Gewerkschaftspolitik, Recht und Vollzug

    «Diese Initiative gefährdet die Zusammenarbeit mit der EU. Das kann Arbeitsplätze kosten und unserer Wirtschaft schaden. Für stabile Jobs und Sicherheit braucht es ein klares Nein zur SVP-Chaos-Initiative.»

      Aktuelles Zur Initiative




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