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Krankenkassenprämien: Eine unerträgliche Belastung für kleine Budgets

Syna fordert die Behörden nachdrücklich auf, endlich wirksame Schritte gegen den stetigen Anstieg der Krankenkassenprämien einzuleiten. Der Zugang zur Gesundheitsversorgung darf kein Privileg sein – er ist ein grundlegendes Recht.

Soeben wurde die Prämienerhöhung für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Währenddessen stagnieren die Löhne vieler Arbeitnehmeden in der Schweiz. Diese Entwicklung ist alles andere als marginal: Sie trifft insbesondere Menschen mit ohnehin bescheidenem Einkommen hart. Für zahlreiche Haushalte stellen die Krankenkassenprämien schon heute nach den Wohnkosten die grösste Belastung dar – in manchen Fällen übersteigen sie sogar die Steuerabgaben.

Eine weitere Erhöhung bringt vor allem Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie all jene in Bedrängnis, die finanziell kaum Spielraum haben. Am Monatsende bleibt oft nur die bittere Wahl: die Prämien bezahlen oder bei wesentlichen Ausgaben wie Lebensmitteln, Mobilität oder Freizeit kürzen. Das ist eine grosse soziale Ungerechtigkeit – doch unsere Volksvertreterinnen und -vertreter im Bundeshaus scheinen sich daran kaum zu stören.

Syna ermahnt:
• Gesundheit ist ein Grundrecht – keine Ware.
• Einheitlich festgelegte Prämien, unabhängig vom Einkommen, verschärfen die Ungleichheit.
• Die aktuellen Ausgleichsmassnahmen (individuelle Prämienverbilligungen) sind unzureichend und zu restriktiv.

Angesichts dieser Situation ist es höchste Zeit, gemeinsam Druck aufzubauen, die Spirale der Prämienerhöhungen zu stoppen und nachhaltige, strukturelle Lösungen zu finden – zum Schutz von Haushalten mit kleinen und mittleren Einkommen.

Syna startet eine gewerkschaftliche Kampagne

Mit einer Petition fordert Syna das Parlament auf, die Problematik der steigenden Krankenkassenprämien ernst zu nehmen und endlich wirksame Massnahmen zum Schutz der Arbeitnehmenden zu ergreifen.

Zudem sind in unseren Sekretariaten Anstecker erhältlich, mit denen du deine Haltung sichtbar machen und unseren Protest nach aussen tragen kannst.

Krankenkassenprämien dürfen nicht länger unsere Einkommen übermässig belasten und Familien in Schwierigkeiten bringen. Es braucht jetzt Lösungen, die für Entlastung sorgen.

Gesundheit ist ein Grundrecht – sie darf keine untragbare Last werden.

Genug gezahlt
STOPPT die Erhöhung der Krankenkassenprämien, bis konkrete Lösungen gefunden sind!
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