Syna begrüsst die Ablehnung der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» – der Chaos-Initiative. Mit diesem Entscheid hat die Schweizer Bevölkerung eine Vorlage zurückgewiesen, die den Lohnschutz, die bilateralen Abkommen und die Rechte der Arbeitnehmenden gefährdet hätte.
Rechte unter Druck Gleichstellung ist für mich kein abstraktes Ziel. Sie gehört zum Kern gewerkschaftlicher Arbeit – und sie ist alles andere als selbstverständlich. Gerade dieses Jahr zeigt, wie schnell Errungenschaften unter Druck geraten und wie wichtig es ist, sie zu verteidigen.
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» ab. Was das konkret bedeutet, ist für viele nicht ganz klar. Wir treffen Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse, vor dem Inselspital in Bern und sprechen über mögliche Folgen für Arbeitnehmende, die Wirtschaft und den Alltag.
Wird die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» am 14. Juni 2026 angenommen, drohen der Schweiz weitreichende Folgen: unter anderem für temporäre Saisonniers. Pasquale Perna, ein Betroffener, warnt im Interview mit Syna vor schlechteren Arbeitsbedingungen.
Pasquale Perna kam 1979 mit dem Saisonnier-Status in die Schweiz. Er erlebte die Trennung von seiner Familie, eine unsichere, instabile Lebenslage und schwierige Arbeitsbedingungen. Heute ruft er klar dazu auf, jeden Rückschritt abzulehnen.
Wird die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» am 14. Juni 2026 angenommen, drohen der Schweiz weitreichende Folgen: Der Lohnschutz wird zerstört, Wohlstand und Arbeitsplätze geraten in Gefahr, und die Versorgung im Gesundheitswesen kann nicht mehr sichergestellt werden. Die SVP-Initiative ist eine Chaos-Initiative, die Arbeitnehmende mit Lohndruck, Unsicherheit und Instabilität konfrontiert und ausserdem die bilateralen Verträge mit der EU gefährdet. Die Gewerkschaft Syna lehnt sie klar ab.
