Arbeitnehmende Ü50

Arbeitnehmende über 50 müssen mehr Anerkennung im Arbeitsumfeld erfahren.
Anstatt ihre Erfahrung zu schätzen, wird ihnen vorgeworfen, sie seien zu teuer.
Existenzielle Ängste und die Furcht vor dem Arbeitsplatzverlust sind darum bei ihnen weitverbreitet. Zudem übernehmen sie, oft neben der Arbeit, mit der Pflege von kranken Eltern eine wichtige Aufgabe.

Versicherungs- und Pensionierungsfragen sind in diesem Lebensabschnitt besonders wichtig – auch weil stressbedingte Krankheiten und Invalidität laufend zunehmen. Darum muss der Schutz vor Unfall, Krankheit und Invalidität umfassend sein.
Eine sichere und sozial abgefederte Altersvorsorge ist unabdingbar. Das aktuelle Reformpakt zur Altersvorsorge bietet hierzu eine interessante Diskussionsgrundlage. Jedoch müssen unter anderem die soziale Abfederung des flexiblen Rentenalters und die Begleitmassnahmen zum Frauenrentenalter verbessert werden.

Unsere Forderungen

Frühpensionierung in diversen Branchen
Vorzeitige Pensionierungslösungen, wie sie im Bauhauptgewerbe und anderen Gewerbebranchen existieren, müssen in weiteren Branchen eingeführt werden.


Flexible Alterlösungen für alle Einkommensklassen
Es braucht branchenübergreifende flexible Alterlösungen für alle Einkommensklassen – mit Möglichkeiten, Altersteilzeit zu leisten oder über das ordentliche Rentenalter hinaus teilzeitlich zu arbeiten.


Bezahlter Neuorientierungsurlaub
Arbeitnehmende ab 50 mit mindestens 5 Dienstjahren sollen Anrecht auf einen bezahlten Neuorientierungsurlaub haben.


Bezahlte Freitagen für Pflege
Ältere Arbeitnehmende, die ihre kranken Eltern pflegen, müssen mit bezahlten Freitagen entlastet werden.


Die Leistungen der IV dürfen nicht verschlechtert werden.


Obligatorische Krankentaggeldversicherung
Es muss eine obligatorische Krankentaggeldversicherung geschaffen werden, die gleiche Leistungen wie die Unfallversicherung bzw. Suva erbringt.

Syna – die Gewerkschaft © 2018

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