Die Schweizer Berufsbildung bietet nach wie vor solide Beschäftigungsaussichten, sieht sich jedoch mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Der Bildungsbericht Schweiz 2026 zeigt eine Stagnation der Abschlussquote auf der Sekundarstufe II, einen Rückgang der Anzahl Lehrbetriebe sowie eine begrenzte Durchlässigkeit zum Tertiärbereich. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, setzt sich für eine Weiterentwicklung der Berufsbildung ein, die darauf abzielt, deren Qualität zu stärken, die Arbeit der Berufsbildner aufzuwerten und sozioökonomische Ungleichheiten abzubauen.
Riccardo Longhitano, 16 Jahre alt, ist Lernender im zweiten Lehrjahr als Kaufmann EFZ bei der Syna. Er schätzt die Abwechslung in der Ausbildung, den Sinn hinter der Arbeit und sorgt mit viel Sport für den nötigen Ausgleich.
Fast 200 Jugendliche versammelten sich zur Eidgenössischen Jugendsession im Dezember 2025 im Bundeshaus. Die Debatten drehten sich um zentrale Themen wie Arbeit, Ausbildung, Gesundheit und Gleichstellung. Es zeigte sich dabei deutlich: Viele Jugendliche in Ausbildung beklagen einen zunehmenden Druck und mangelnde Anerkennung.
Die Lehre ist der entscheidende Schritt beim Eintritt in die Arbeitswelt. Doch das Thema Lohn ist sensibel. 2024 lagen die Gehälter von Lernenden oft unter den Erwartungen, obwohl viele Branchen Schwierigkeiten haben, junge Menschen zu rekrutieren. Also, wie sah die Lage wirklich aus?
Unsere Lernenden schätzen ihre Ausbildung bei uns sehr und haben bereits viele wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Bist du eine junge Arbeitskraft oder Auszubildende/-r und hast du 2 Minuten für Syna übrig?
In unseren gewerkschaftlichen Sprechstunden werden immer wieder Fragen zu Überstunden gestellt. Hier ein kurzer Überblick.
Warum ist die Geschlechtersegregation in der Schweiz immer noch so stark, obwohl es immer mehr politische und öffentliche Anreize gibt, die Jungs dazu ermutigen, typische Frauenberufe zu entdecken, und Mädchen, typische Männerberufe zu entdecken?
