Jugendsession 2025: Die Jugend packt an
Fast 200 Jugendliche versammelten sich zur Eidgenössischen Jugendsession im Dezember 2025 im Bundeshaus. Die Debatten drehten sich um zentrale Themen wie Arbeit, Ausbildung, Gesundheit und Gleichstellung. Es zeigte sich dabei deutlich: Viele Jugendliche in Ausbildung beklagen einen zunehmenden Druck und mangelnde Anerkennung.
Engagierte Jugend in Arbeit und Ausbildung
Bei der Eidgenössischen Jugendsession 2025 rückte das Engagementr Jugendlichen rund um Fragen, die direkt mit Arbeit und Ausbildung zu tun haben, in den Mittelpunkt der Debatten. Vom Klischee des Polit-Verdrusses war nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Teilnehmenden brachten Forderungen ein, die in ihrer eigenen Lebensrealität verankert sind. Ein Punkt kam dabei wiederholt zur Sprache: der zunehmende Druck, der auf Jugendlichen in der beruflichen Ausbildung lastet.
Eine weit verbreitete Realität
Während drei Tagen trafen sich fast 200 Jugendliche aus der ganzen Schweiz im Bundeshaus, um sich über politische Fragen auszutauschen, die ihren Alltag direkt betreffen. Sehr schnell trat die Situation der Jugendlichen in der beruflichen Ausbildung als zentrales Thema hervor. Immer wieder zeigten sich dieselben Realitäten: Überlastung, hohe Anforderungen, Schwierigkeiten, Schule und Betrieb zu vereinbaren, und mangelnde Anerkennung.
Die Gespräche zeigten, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. Diese Schwierigkeiten sind strukturell und belasten die Ausbildungswege. Einen Beruf zu erlernen erfordert Engagement und Durchhaltevermögen. Doch dieser Einsatz sollte weder auf Kosten der Gesundheit gehen noch zu Erschöpfung oder Frustration führen.
Eine Jugend, die sich anders engagiert
Im Gegensatz zu dem, was man manchmal hört, hält sich die Jugend nicht von der Politik fern. Zwar ziehen einige traditionelle Formen der Beteiligung, wie das Wählen, weniger. Das Engagement bleibt jedoch sehr real. In der Schweiz wie international werden zahlreiche Bewegungen zu Klima, Gleichstellung oder Menschenrechten von Jugendlichen getragen, oft an vorderster Front.
Diese Art des Engagements zeigt eine Entwicklung der politischen Praxis. Die Generation Z setzt auf konkrete, sichtbare Aktionen, die eng mit ihrer eigenen Lebensrealität verbunden sind. Sie wendet sich nicht von der Politik ab, sondern definiert deren Regeln und Formen neu, manchmal ausserhalb klassischer Rahmen.
Forderungen, die im Alltag verankert sind
Die Jugendsession 2025 hat dieses pragmatische Engagementutlich gemacht. Die Debatten bauten auf persönlichen Erfahrungen und sehr konkreten Anliegen auf: es ging um Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen, Gesundheit, Chancengleichheit, Anerkennung. Mehrere Teilnehmende wiesen zudem darauf hin, wie schwierig es für Jugendliche aus der beruflichen Ausbildung ist, in politischen Institutionen ihren Platz zu finden und ihre Stimme Gehör zu verschaffen.
Ein geteilter Befund trat klar hervor: Damit Engagement langfristig möglich ist, müssen Jugendliche über echte Mittel verfügen, um das politische System zu verstehen, Zugang zu ihm zu erhalten und effektiv daran teilzunehmen.
Eine klare Forderung
In diesem Kontext entstand die Maxime «Auszubildende sind Helden, nicht Nullen!». Sie erinnert daran, dass Jugendliche in der beruflichen Ausbildung eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielen und würdige sowie respektvolle Ausbildungsbedingungen verdienen. Die Debatten machten insbesondere deutlich, dass die Begleitung gestärkt, die Koordination zwischen Schule und Betrieb verbessert und die Auswirkungen von Überlastung auf die Gesundheit ernst genommen werden müssen.
Das Engagement von Young Syna
Diese Befunde spiegeln die Arbeit von Young Syna wider. Die Interessen der Jugendlichen in der Ausbildung zu vertreten bedeutet, für faire Arbeitsbedingungen, eine qualitativ hochwertige Ausbildung und echte Chancengleichheit einzutreten, unabhängig vom gewählten Bildungsweg. Es bedeutet auch, Räume zu schaffen, in denen Jugendliche sich äussern, organisieren und engagieren können.
Die Eidgenössische Jugendsession 2025 sendet eine klare Botschaft: Die nächste Generation ist bereit zu handeln. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Behörden, Institutionen und Arbeitgeber ihr die Mittel geben, dies zu tun, ohne auszubrennen, und mit der Anerkennung, die sie verdient.
