Im Rahmen ihres Einsatzes für Gleichstellung und gute Arbeitsbedingungen hat Syna bei ihren Mitgliedern eine Umfrage zu sexistischer und sexueller Gewalt am Arbeitsplatz durchgeführt. Die Berichte zeigen, wie gross ein Problem ist, über das oft geschwiegen wird.
Sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz ist für Tausende von Menschen in der Schweiz traurige Alltagsrealität. Die Ergebnisse der von Syna zwischen März und September 2025 durchgeführten Umfrage zeigen, dass darüber nicht gesprochen wird, dass es an Verfahren und Massnahmen mangelt und dass die Opfer noch zu oft den Preis für das Schweigen der Institutionen zahlen.
Anlässlich des 14. Juni lanciert Syna eine Kampagne gegen sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung im Gesundheitswesen – einer Branche, die besonders betroffen ist und dennoch viel zu oft unsichtbar bleibt.
Zu viel ist zu viel. Nach wie vor sind sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz Alltag. Für Syna ist klar: Nun müssen Taten folgen! Zum 8. März, dem Internationalen Tag der Frauenrechte, starten wir eine nationale Kampagne, um das Schweigen zu brechen, die Opfer zu begleiten und konkrete Massnahmen von Arbeitgebenden und Behörden zu fordern.
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz passiert viel zu oft. Knapp 50% aller Frauen und Männer erleben im Laufe ihres Berufslebens sexuelle Belästigung. Eine klar kommunizierte Haltung zur Nulltoleranz durch die Arbeitgebenden ist unabdingbar.
Zur Weltfrauenkonferenz von IndustriALL in Genf hatte die Föderation aller Industriegewerkschaften 200 Gewerkschafterinnen aus der ganzen Welt eingeladen. Dabei tauschten sich die Teilnehmerinnen auch darüber aus, mit welchen Strategien die Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt erreicht werden kann.
Sexismus im Alltag? Leider sind dumme Sprüche, grenzüberschreitende Berührungen und ungerechte Behandlung aufgrund des Geschlechts immer noch weit verbreitet. Doch wie wehrt sich frau dagegen?
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz kommt häufiger vor als angenommen. Gemäss einer nationalen Studie kommt rund jede/-r zweite/-r Erwerbstätige damit in Berührung, sei es direkt oder indirekt. Doch wann wird eine Grenze überschritten? Und wie kannst du dich wehren? Meist beginnt es mit etwas Subtilem: ein kleiner Flirt, ein schmeichelnder Spruch, eine zufällige Berührung. Doch wo liegt die Grenze? Wann wird aus einem lockeren Umgang sexuelle Belästigung?
