Plattenlegerinnen und Plattenleger können ab Ende nächsten Jahres bereits mit 62 Jahren in Pension gehen. Die Sozialpartner des Plattenlegergewerbes für die Deutschschweiz haben beschlossen, die Frühpensionierung einzuführen. Der Arbeitgeberverband Ceruniq gab an seiner Delegiertenversammlung am letzten Freitag grünes Licht. Bereits zuvor hatten die Gewerkschaften Syna und Unia zugestimmt. Damit gilt die Frühpensionierung künftig für Plattenleger/-innen in der ganzen Schweiz.
Rechte unter Druck Gleichstellung ist für mich kein abstraktes Ziel. Sie gehört zum Kern gewerkschaftlicher Arbeit – und sie ist alles andere als selbstverständlich. Gerade dieses Jahr zeigt, wie schnell Errungenschaften unter Druck geraten und wie wichtig es ist, sie zu verteidigen.
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)» ab. Was das konkret bedeutet, ist für viele nicht ganz klar. Wir treffen Thomas Bauer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse, vor dem Inselspital in Bern und sprechen über mögliche Folgen für Arbeitnehmende, die Wirtschaft und den Alltag.
Raona Biagio arbeitete über 40 Jahre auf dem Bau.
Im Juni nimmt Johann Tscherrig an seiner letzten Delegiertenversammlung in der Geschäftsleitung der Syna teil. Danach geht er in Pension – zumindest offiziell. Denn wer ihm zuhört, merkt schnell: Ganz loslassen wird er die Gewerkschaftsarbeit nicht.
Zum 30-jährigen Bestehen des Gleichstellungsgesetzes haben wir Mathilde Crevoisier Crelier zum Gespräch getroffen – über politische Hürden und die nächsten Schritte für mehr Gleichstellung in der Schweiz.
Immer wieder werden Arbeitnehmende von ausländischen Unternehmen vorübergehend in die Schweiz entsendet. Diese Arbeitsverhältnisse werfen wichtige arbeitsrechtliche Fragen auf: Welche Vorschriften gelten während des Einsatzes in der Schweiz? Und wie werden faire Arbeitsbedingungen sichergestellt?
Elise Tama führt die Partnerorganisation AFVA im Norden Benins. Dort haben radikale Gruppen Zulauf, regelmässig kommt es zu Angriffen in der Projektregion. Dies macht die Arbeit von AFVA und Brücke Le Pont anspruchsvoller. Aber auch umso wichtiger.
