Das Schweizer Gastgewerbe ist auf qualifizierte und motivierte Mitarbeitende angewiesen – und steht vor der Herausforderung, genügend Fachkräfte zu gewinnen und langfristig in der Branche zu halten. Für Syna ist klar: Dazu braucht es faire und konkurrenzfähige Löhne, verlässlichere Arbeitsbedingungen und echte berufliche Perspektiven.
Beginnen möchte ich mit einem kleinen Korrigendum. In der letzten Ausgabe des verso wurde im Bericht zur Delegiertenversammlung der Vorstand vorgestellt. Dabei ging jemand vergessen: ich selbst. Zwar stand ich nicht zur Wahl, als Präsidentin gehöre ich aber selbstverständlich zum Vorstand. Das holen wir hiermit nach – und nehmen es mit einem Augenzwinkern. Schliesslich stehen bei uns die Inhalte im Vordergrund und nicht die Köpfe. Und an wichtigen Themen mangelt es uns nicht. So unterschiedlich sie sind, eines verbindet sie alle: Solidarität. Sie ist das Fundament unserer gewerkschaftlichen Arbeit und unsere grösste Stärke.
Die Pflege gehört zu den Berufen mit der höchsten Arbeitszufriedenheit. Doch Personalmangel, Zeitdruck und schwierige Arbeitsbedingungen bringen immer mehr Pflegende an ihre Grenzen. Mit dem drohenden Fachkräftemangel wird sich die Situation weiter verschärfen.
Syna-Branchenleiter Nico Fröhli erklärt im Interview, weshalb die Ausbildungsoffensive allein den Pflegenotstand nicht beheben kann und bessere Arbeitsbedingungen entscheidend sind, um Pflegefachpersonen langfristig im Beruf zu halten.
112 517 gesammelte und beglaubigte Unterschriften: Damit ist die erste Hürde geschafft. Vor allem aber ist der Grundstein für eine Debatte gelegt, die die Schweiz längst führen muss: Wie können Familie und Beruf endlich besser vereinbart werden?
Wie viele Ferien stehen mir zu? Darf ich drei Wochen am Stück freinehmen? Und verfallen meine Ferientage, wenn ich sie nicht bis Ende Jahr beziehe? Rund um die Ferien gibt es viele Unsicherheiten. Zwei Beispiele aus dem Arbeitsalltag zeigen, welche Rechte Arbeitnehmende haben und worauf sie achten sollten.
Migrantinnen stehen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt vor vielfältigen Herausforderungen: Sprachbarrieren, familiäre Verpflichtungen, erschwerter Zugang zu Weiterbildungen und fehlende Anerkennung von Qualifikationen. Jackie Vorpe, Leiterin Bildungspolitik bei Travail.Suisse, zeigt konkrete Lösungsansätze auf.
Zwölf statt vier Sonntagsverkäufe? Nicht mit uns. Am letzten Tag der Herbstsession verteilen wir vor dem Bundeshaus Flyer, um die Ratsmitglieder kurz vor der entscheidenden Abstimmung an die Folgen für das Verkaufspersonal zu erinnern.
Der Herbst ist traditionell die Zeit der Lohnverhandlungen. Vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten stellte die Gewerkschaft Syna ihre Lohnforderungen für 2026 vor. Wir haben mit Präsidentin Yvonne Feri über die Schwerpunkte und Herausforderungen gesprochen.
