Die Lohnverhandlungen für 2026 geben wenig Anlass zur Zuversicht. Syna stuft die Lohnrunde als ungenügend ein. Nora Picchi, Leiterin Gewerkschaftspolitik bei Syna, erklärt die Gründe dafür und zeigt, weshalb viele Arbeitnehmende trotz einzelner Verbesserungen heute kaum besser dastehen als vor zehn Jahren.
Nach zähen Verhandlungen haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) geeinigt. Entscheidend für den Durchbruch war der grosse Druck von der Strasse – und damit von den Bauarbeiterinnen und Bauarbeitern selbst.
Engagiert und ambitioniert starten viele junge Menschen ins Berufsleben – und fühlen sich dennoch zunehmend gestresst oder emotional erschöpft. Der von Travail.Suisse veröffentlichte «Barometer gute Arbeit 2025» zeigt: Die psychische Gesundheit wird bereits beim Berufseinstieg zu einem zentralen Thema.
Stress, Erschöpfung oder psychische Erkrankungen sind am Arbeitsplatz kein Tabuthema mehr – sorgen aber oft für Unsicherheit. Zwei Beispiele aus dem Berufsalltag zeigen, welche Rechte Arbeitnehmende haben, was sie ihrem Arbeitgebenden sagen müssen und wo klare Grenzen gesetzt sind.
Im Rahmen ihres Einsatzes für Gleichstellung und gute Arbeitsbedingungen hat Syna bei ihren Mitgliedern eine Umfrage zu sexistischer und sexueller Gewalt am Arbeitsplatz durchgeführt. Die Berichte zeigen, wie gross ein Problem ist, über das oft geschwiegen wird.
Riccardo Longhitano, 16 Jahre alt, ist Lernender im zweiten Lehrjahr als Kaufmann EFZ bei der Syna. Er schätzt die Abwechslung in der Ausbildung, den Sinn hinter der Arbeit und sorgt mit viel Sport für den nötigen Ausgleich.
Die Mieten in der Schweiz steigen seit Jahren schneller als die Einkommen. Viele Mieterinnen und Mieter bezahlen deutlich zu viel – rund 360 Franken pro Monat. Die Mietpreis-Initiative will dafür sorgen, dass Mieten transparent bleiben und Menschen vor unerlaubt hohen Mieten geschützt werden
