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Aus den Regionen (D)

Gründung der jurassischen Gruppe der Bewegung 60+

Am 18. März 2026 hat Syna mit der offiziellen Lancierung der 60+-Gruppe im Kanton Jura einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Zahlreich an dieser Gründungsversammlung teilnehmend haben die Anwesenden eines deutlich gezeigt: Gewerkschaftliches Engagement kennt kein Alter. Die Region Jura, ihr dynamisches Team sowie ihre Präsidentin Monique Walker – auch nach vielen Jahren des Engagements unermüdlich aktiv – wurden herzlich gewürdigt.

Über Jahrzehnte hinweg haben die heutigen Mitglieder der Bewegung 60+ dazu beigetragen, die Rechte der Arbeitnehmenden aufzubauen, zu verteidigen und zu verbessern. Sie haben die soziale Gerechtigkeit vorangebracht, die Solidarität gestärkt und konkrete Fortschritte ermöglicht. Dieses Engagement endet nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand, sondern nimmt eine neue Form an – getragen von Erfahrung, Überblick und hoher Glaubwürdigkeit. Véronique Rebetez, Mitglied der Geschäftsleitung von Syna und Verantwortliche Sozialpolitik und Fachstellen, brachte dieses Sentiment mit klarer Überzeugung auf den Punkt: «Das gewerkschaftliche Engagement hört mit der Pensionierung nicht auf, es wandelt sich. Engagement ist etwas, das ein Leben lang anhält.»

Die Herausforderungen für die Bewegung 60+

Die Gründung dieser Gruppe erfolgt im Kontext bedeutender Herausforderungen. Die Kaufkraft der Rentenbeziehenden steht unter Druck, die Gesundheitskosten steigen kontinuierlich, und die Renten werden regelmässig infrage gestellt. Hinzu kommt ein wachsendes Risiko sozialer Isolation. Vor diesem Hintergrund ist die Botschaft eindeutig: «Angesichts all dessen ist es entscheidend, organisiert zu bleiben», betonte Véronique Rebetez. Die Bewegung 60+ versteht sich daher als weit mehr als ein reiner Treffpunkt. Sie ist ein Raum für Austausch und Solidarität, aber auch eine kollektive Kraft, um die Rechte der Rentenbeziehenden zu verteidigen und es allen zu ermöglichen, weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.


Ein Gewinn für die gesamte Gewerkschaft

Über ihre eigenen Mitglieder hinaus stellt diese neue Gruppe einen grossen Mehrwert für Syna insgesamt dar. Véronique Rebetez hob hervor, dass die Erfahrung der 60+-Mitglieder von unschätzbarem Wert ist: Ihr Wissen über vergangene Kämpfe dient als Orientierung, und ihr kritischer Blick ist eine Stärke. Zudem spielen sie eine zentrale Rolle im Dialog zwischen den Generationen. In einer Zeit, in der Syna ihre Präsenz bei jungen Menschen ausbaut, ist diese Verbindung wichtiger denn je.Darüber hinaus richtete sie einen klaren Appell an die Mitglieder der Bewegung 60+: Wir zählen auf euch, um daran zu erinnern, dass soziale Errungenschaften niemals selbstverständlich sind. Die Rechte, von denen wir heute profitieren, sind das Ergebnis langer und oft schwieriger Kämpfe – vom Frauenstimmrecht bis hin zu sozialen Fortschritten wie Kinderzulagen oder dem Vaterschaftsurlaub.


Gemeinsam die Zukunft gestalten

Die Lancierung dieser jurassischen Gruppe markiert einen Ausgangspunkt. Nun liegt es an ihren Mitgliedern, sie mit Leben zu füllen – entsprechend ihren Ideen, Wünschen und Prioritäten. Dies kann durch Treffen, Aktivitäten, Austausch oder konkrete Aktionen geschehen. In einer Zeit, in der soziale Errungenschaften zunehmend infrage gestellt werden und Spannungen wachsen, erscheint die Rolle der Bewegung 60+ wichtiger denn je.

Wie Véronique Rebetez betonte, sind sie zugleich das Gedächtnis der Gewerkschaft und ein wichtiger Orientierungspunkt in einer sich wandelnden Welt.
Gewerkschaftliches Engagement geht über die verschiedenen Lebensphasen hinaus: Es ist eine tiefe Überzeugung, eine Haltung und eine gesellschaftliche Entscheidung. Eine Überzeugung, die die 60+-Mitglieder auch heute mit Nachdruck weitertragen!

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