Baustellen stehen still - Schweizweite Protestwelle auf dem Bau erreicht Nordwestschweiz
Nach kraftvollen Protesttagen im Tessin, in Bern, in der ganzen Romandie und in Lausanne, sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute in der Region Aargau-Nordwestschweiz angekommen. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Rund 1000 Bauarbeiter aus dem Aargau, Basel-Land und Basel-Stadt nahmen an einer gemeinsamen Demonstration in der Stadt Basel teil. Der Protesttag ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung.
Nach kraftvollen Protesttagen im Tessin, in Bern, in der ganzen Romandie und in Lausanne, sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute in der Region Aargau-Nordwestschweiz angekommen. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Rund 1000 Bauarbeiter aus dem Aargau, Basel-Land und Basel-Stadt nahmen an einer gemeinsamen Demonstration in der Stadt Basel teil. Der Protesttag ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung.
Familienfreundliche Arbeitszeiten längst überfällig
«Die Bauarbeiter sind am Limit. Arbeitstage bis neun Stunden in der Sommerhitze, Überstunden obendrauf und mehrstündige Reisezeiten vom Betrieb zur Baustelle. Kein Wunder kehren viele Bauarbeiter der Branche den Rücken. Es braucht Verbesserungen, damit die Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter unser Land bauen, auch ein Familienleben haben können.», sagt Nico Lutz, Verhandlungsleiter und Mitglied der Unia-Geschäftsleitung.
Klare Forderungen der Bauarbeiter für eine attraktivere Baubranche
- Schluss mit unbezahlter Reisezeit zur Baustelle: Heute wird die Reisezeit vom Betrieb zur Baustelle entgegen dem Gesetz erst nach 30 Minuten überhaupt entschädigt und zählt entgegen dem Gesetz nicht zur Arbeitszeit.
- Bezahlte Znüni-Pause: In anderen Berufen längst Standard.
- Kürzere Arbeitstage: Acht Stunden harte Arbeit sind genug.
- Garantierter Teuerungsausgleich zur Sicherung der Kaufkraft
Bauarbeiter demonstrieren in zusammen Basel
Nachdem sie ihre Arbeit niedergelegt haben, trafen sich rund 1000 Bauarbeiter aus dem Aargau, Basel-Land und Basel-Stadt in der Stadt Basel und zogen lautstark durch die Innenstadt. Bei einer Schlusskundgebung auf dem Theodorskirchplatz machten die Bauarbeiter deutlich, wie gross ihre Wut und Entschlossenheit ist weiterzukämpfen, falls der Baumeisterverband weiterhin notwendige Verbesserungen verweigert.
Geduld der Bauarbeiter am Ende, landesweite Protestwelle geht weiter
Der heutige Protesttag in Basel ist Teil einer landesweiten Bewegung. Weitere Arbeitsniederlegungen folgen, so am 14. November in Zürich und anderen Teilen der Deutschschweiz.
Faktenblatt LMV-Neuverhandlung 2025 (Link)
Für weitere Auskünfte:
Michele Aversa, Co-Branchenleiter Bau, Syna, 078 775 32 64
Guido Schluepp, Co-Branchenleiter Bau, Syna, 079 777 11 17
