Lohnforderungen für 2026 - Die Löhne müssen um durchschnittlich 2 Prozent steigen!
Die Empörung war gross: Ein Vollzeitlohn müsse nicht zum Leben reichen, sagte Roland A. Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, an einer Kommissionssitzung im Juni. Aus Sicht von Syna ist ein solcher Affront nicht hinnehmbar. Im Gegenteil: Angesichts der stetig steigenden Krankenkassenprämien und Lebenshaltungskosten fordert die Gewerkschaft Syna eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 2 % über alle Branchen hinweg.
Ausgangslage
Allgemein
Über alle Branchen hinweg gerechnet fordert Syna Lohnanpassungen von 2 %. Wie der Durchschnittswert vermuten lässt, gibt es grössere Unterschiede. In diversen Branchen wie bspw. dem Bäckereigewerbe gab es bereits einen automatischen Ausgleich auf die Löhne (Nominallöhne). Hier betragen die geforderten Lohnerhöhungen nur 0.4-0.5%. In anderen Branchen hingegen besteht beträchtlicher Nachholbedarf, nachdem in den letzten Jahren keine, beziehungsweise keine hinreichende Anpassungen an die deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten, vorgenommen wurden. Hier sind die Lohnforderungen höher.
Yvonne Feri, Präsidentin, yvonne.feri@syna.ch
