Dieser Tage erhalten Vertreter/-innen aus Politik, Arbeitgeberverbänden und Sozialpartnern eine wichtige Mitteilung. Der Inhalt: eine Resolution mit konkreten Forderungen zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Industriesektor. Das Dokument wurde von den Teilnehmern der Industrietagung 2026 von Syna, OCST und SCIV vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Instabilität verabschiedet.
Gemeinsam mit den Beschäftigten der Novartis haben die Gewerkschaften Syna und Unia eine Petition zum Erhalt der Arbeitsplätze in Stein (AG) lanciert. Der Pharmakonzern will über 700 Stellen streichen – über die Hälfte der Belegschaft wäre betroffen. Die Petition fordert den Verzicht auf den Stellenabbau, den Erhalt des Produktionsstandorts und ein klares Bekenntnis der Novartis zum Industriestandort Schweiz.
Die Telefone laufen in diesen Tagen heiss bei Nico Fröhli: Als Branchenleiter bei Syna, der die MEM-Industrie betreut, erlebt er die Auswirkungen des US-Zollhammers hautnah mit. Ein Gespräch über besorgte Arbeitnehmende, vorauseilende Arbeitgeber/-innen und Forderungen an die Schweizer Politik.
FAQ – Häufige Fragen für Mitglieder & Arbeitnehmende
Lange spielte sie in der Schweiz kaum eine Rolle, doch nun ist sie in aller Munde – die Industriepolitik. Wie sieht die Zukunft der Industrie in der Schweiz aus? Und welche Position vertritt die Gewerkschaft Syna in dieser Frage? Im Gespräch mit Nora Picchi, Leiterin Gewerkschaftspolitik, und Johann Tscherrig, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Syna.
In der Schweiz arbeitet rund jeder Fünfte Arbeitnehmende in der Industrie. Diese sind verantwortlich für 25 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung. Kein Wunder also, dass die Industrie auch bei Syna einen Wichtigen Stand hat. Aus gewerkschaftlicher Perspektive ist der Industriesektor geprägt von Globalisierung, Flexibilisierung und Fachkräftemangel.
An der diesjährigen Industrietagung im Zentrum: die aktuelle wirtschaftliche Lage, das neue Syna-Industrieteam, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz sowie die Forderungen für den GAV in der MEM.
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Im Rahmen der Konsultationsfrist hat die Belegschaft der British American Tobacco (BAT) in Boncourt ihre Vorschläge zur Verhinderung der angekündigten Massenentlassungen präsentiert. Die Gewerkschaften Syna und Unia rufen die Konzernleitung auf, die Vorschläge zu berücksichtigen.
