Zum Hauptinhalt springen

Detailhandel (Coop)

Die Angestellten im Detailhandel leiden sowohl unter tiefen Löhnen als auch unter langen und unregelmässigen Arbeitszeiten sowie Samstags- und Sonntagsarbeit. Oft leisten sie vor und nach den Öffnungszeiten sogar Gratisarbeit. Durch immer längere Ladenöffnungszeiten leiden das Sozialleben und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Verbessert werden muss auch die Gleichstellung: Vorgesetztenstellen werden in dieser sonst typischen Frauenbranche immer noch weit überdurchschnittlich mit Männern besetzt. Syna setzt sich deshalb für gute Löhne, faire Arbeitsbedingungen und Gleichstellung im Detailhandel ein. Nicht nur bei unseren Sozialpartnern Coop und Lidl, sondern für alle Verkaufsangestellten.
Geltungsbereich GAV
GAV
Coop
Bis wann?
2030
Wo?
Ganze Schweiz
Für wen?
Mitarbeitende der Coop-Gruppe (Supermärkte, Restaurants und Warenhäuser, Produktionsbetriebe, Verteilzentralen und Verwaltungsstandorte, Bau und Hobby, Livique/Lumimart, Christ, Import-Parfumerie; Ausnahme: Coop-Tankstellen, Pronto-Shops), länger als 3 Monate angestellt, inklusive Lernende; Ausnahme: Kader, Praktikant/-innen
AVE
Nein
Details, Löhne
Mindestlöhne

 

Bruttomonatslohn
Fr./Mt.

Ungelernte Betriebsmitarbeitende

4'300.00

Zweijährige Grundbildung

4'400.00

Dreijährige Grundbildung

4'500.00

Vierjährige Grundbildung

4'700.00


Lohnzulagen
Diverse Zuschläge für Überstunden, Abend- und Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit
Aktuelle Lohnerhöhungen
2026: individuell 1 %
Arbeitszeit
Normalarbeitszeit 41 Wochenstunden im Durchschnitt
Ferien
Auszubildende: 6 WochenBis 49. Altersjahr: 5 WochenAb 50. Altersjahr: 6 WochenAb 60. Altersjahr: 7 WochenAb 63. Altersjahr: 8 Wochen
Mutterschafts-/Vaterschaftsurlaub
Mutterschaftsurlaub: 18 Wochen Vaterschaftsurlaub: 20 bezahlte Tage
Jetzt an der Umfrage teilnehmen
Umfrage Mitarbeitende Coop – 2. Halbjahr 2026

Mit dieser anonymen Umfrage möchten wir erfahren, wie du deine aktuelle Arbeitssituation bei Coop beurteilst und welche Themen für dich wichtig sind. Die Umfrage ist anonym. Es werden keine Namen erfasst.

Bitte auswählen
Bitte auswählen
Bitte auswählen
Bitte auswählen
5. Für welche drei Themen soll sich Syna besonders einsetzen?*
5. Für welche drei Themen soll sich Syna besonders einsetzen?












Bitte mindestens 1 und maximal 3 Antworten auswählen.
Bitte zusätzliche/-s Anliegen eintragen
Bitte ausfüllen
Möchtest du Informationen oder eine persönliche Beratung durch Syna erhalten?*
Möchtest du Informationen oder eine persönliche Beratung durch Syna erhalten?
Bitte auswählen
Bitte angeben
Bitte Kontaktmöglichkeit eintragen
Firmen-GAV

Regionale GAV

Tools

Links

Verantwortlich

Aktuell

Aktuell: Detailhandel

09.06.2026

Der Ständerat will die Sonntagsarbeit nicht weiter liberalisieren. Er ist nicht auf die Vorlage eingetreten, welche möchte, dass Arbeitnehmende im Detailhandel neu an bis zu zwölf Sonntagen im Jahr arbeiten müssen. Nun ist es am Nationalrat, die Standesinitiative definitiv abzuschreiben. Travail.Suisse ist weiterhin bereit, das Referendum dagegen zu ergreifen, sollte dies notwendig sein. Der Sonntag darf nicht zum Werktag werden.

10.02.2026

Der Detailhändler einigt sich mit den Sozialpartnern Syna und dem Kaufmännischen Verband Schweiz im Rahmen des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) auf eine Erhöhung der Lohnsumme um 1,5 Prozent. Dieser Anstieg der Lohnsumme entspricht dem höchsten im Schweizer Detailhandel für das Jahr 2026. Zudem verzichtet das Unternehmen weiterhin als einziger Detailhändler komplett auf den Koordinationsabzug in der Pensionskasse. Davon profitieren insbesondere Teilzeitangestellte, da der gesamte Lohn ohne Abzüge für die Pensionskasse angerechnet wird, was die spätere Rente nachhaltig sichert.

30.10.2025

Heute haben Verkäuferinnen und Verkäufer gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna eine Petition mit über 9000 Unterschriften gegen mehr Sonntagsarbeit eingereicht. Sie fordern das Schweizer Parlament auf, den Angriff auf den arbeitsfreien Sonntag zu stoppen. Die Gewerkschaften kritisieren die geplante Änderung scharf, da diese die Arbeitsbedingungen im Detailhandel weiter verschlechtern würde. Zudem fordern sie das Parlament auf, die Warnungen der Gewerkschaften und der Wissenschaft ernst zu nehmen und die Gesundheit der Arbeitnehmenden im Verkauf zu schützen.