Zum Hauptinhalt springen

SRV: Die welsche Stimme verstummt

Nach über 30 Jahren Einsatz für die Interessen der Rentner/-innen stellt die Schweizerische Rentnervereinigung (SRV) ihre Aktivitäten ein.

Präsident Renaud Tripet schreibt: „Gegründet 1993 und heute mit rund 24.000 Personen in acht Mitgliedsvereinen, war die SRV eine der grössten Gruppierungen innerhalb der FARES, die 1990 gegründet wurde. Die SRV war stets bemüht, ein Raum für Reflexion und Ausdruck zu sein – offen für alternative Ansätze zur stark gewerkschaftlich geprägten Rentenvertretung. Die FARES zeigte sich offen dafür, einen Arbeitskreis zu gründen, um den direkten Beitritt von SRV-Mitgliedern zu erleichtern."

Die Vielzahl an Rentnerorganisationen, ihre Grösse und teilweise Redundanz führten letztlich zur Auflösung dieses vor allem welschen Verbands. Doch die älteren Menschen werden nicht vergessen: An der Syna-Delegiertenversammlung vom 23. Mai wurde die Situation der SRV zur Kenntnis genommen – ebenso wie die Möglichkeit eines erleichterten Beitritts zu VASOS/FARES, wo Syna künftig stärker vertreten sein wird.

Der grösste Vorteil der SRV bestand darin, den welschen Mitgliedern von VASOS/FARES eine eigene Stimme zu geben. Mit dem Wegfall der SRV und der steigenden Zahl welscher Mitglieder hoffen wir, dass die schweizweit starke Vereinigung VASOS/FARES den französischsprachigen Mitgliedern auch weiterhin eine faire Beteiligung in ihren Interessengruppen ermöglicht. Diese Frage wird an der nächsten Delegiertenversammlung am 17. Oktober gestellt werden.

Ähnliche Beiträge

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ablehnen Akzeptieren