Der 1. Mai soll in der ganzen Schweiz ein arbeitsfreier Feiertag werden. Nationalrätin Léonore Porchet, Vizepräsidentin von Travail.Suisse, hat dazu eine entsprechende Motion eingereicht. Ziel ist es, die gesetzlichen Grundlagen so anzupassen, dass der Tag der Arbeit für alle Arbeitnehmenden in der ganzen Schweiz arbeitsfrei ist. Mit dem Einreichen der Motion unterstützt der Vorstand von Travail.Suisse den Auftrag, welcher der Gewerkschaft Syna anlässlich des Kongresses 2023 von den Delegierten erteilt wurde.
Zum 1. Mai lanciert Syna eine Petition. Unsere Forderung: Der 1. Mai soll ein nationaler freier Tag werden, als Dank an alle Arbeitnehmenden. Damit folgt die Gewerkschaft dem Antrag ihrer Delegierten. Mit einer deutlichen Mehrheit hatten sie sich letztes Jahr am Kongress von Syna für die Lancierung der Kampagne ausgesprochen.
Unsere Petition, mit über 8000 Unterschriften, für bessere Arbeitsbedingungen im Coiffeurgewerbe hat sich gelohnt. Die Erneuerung des nationalen Gesamtarbeitsvertrags für vier Jahre, von 2024 bis 2027, bringt erhebliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen von Coiffeusen und Coiffeuren mit sich.
Manchmal hat man am Ende des Jahres noch ungenutzte Ferientage. Was mit diesen Ferientagen passiert, darum ranken sich einige Mythen. Ich kläre sie für dich auf.
Der Zweck von Ferien besteht darin, dass sich die Beschäftigten von den Anstrengungen während der Arbeitszeit erholen und ausruhen können. Unverschuldete Ereignisse wie Krankheit oder Unfall können dies verhindern und daher einen Anspruch auf Rückerstattung der Urlaubstage begründen.
Trotz der Notlage des Gesundheitspersonals verfolgen Bund und Kantone weiterhin ihre Sparpolitik. Die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen sind gefährlich – auch für die Bevölkerung. Die Gewerkschaft Syna fordert deshalb die Umsetzung von fünf Sofortmassnahmen.
Jeunesse.Suisse, die Jugendkommission von Travail.Suisse, fordert den Nationalrat dazu auf, morgen der Motion Wyss für sechs Wochen Ferien für Lernende zuzustimmen. Eine gesetzlich verankerte zusätzliche Ferienwoche fördert die Attraktivität der Berufslehre und beugt arbeitsbedingtem Stress vor, welcher bereits bei jungen Arbeitnehmenden weit verbreitet ist.
700 Pflegende fordern heute auf dem Bundesplatz mit einer Ballonaktion die Umsetzung von fünf Sofortmassnahmen. Ein Jahr nach Annahme der Pflegeinitiative verlassen mehr als 300 Pflegende pro Monat den Beruf. Das heizt die Versorgungskrise im Gesundheitswesen weiter an und eine gute Pflege kann nicht mehr sichergestellt werden. Mit der Aktion der Pflegenden appellieren Syna, SBK, Unia und VPOD an Bund, Kantone und Arbeitgeber, sich nicht mehr länger gegenseitig die heisse Kartoffel zuzuschieben und nun endlich zu handeln!
Ferien sind doch immer noch das Beste an der Arbeit! Doch was tun, wenn der Arbeitgeber die Ferien verweigert?
