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Hitzewellen auf Baustellen: Syna fordert wirksame Schutzmassnahmen

Die Hitzewellen dieses Sommers stellen die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Gewerkschaft Syna fordert daher griffige Massnahmen. Im Fokus stehen ein besserer Gesundheitsschutz für Bauarbeitende und gleichzeitig die notwendige Planungssicherheit für Bauunternehmen. 

Zusammen mit den Sozialpartnern wurde bereits ein wichtiger Grundstein für einen wirksamen Hitzeschutz auf Baustellen gelegt. Das stellt Guido Schluep, Branchenleiter der Gewerkschaft Syna, fest. Die Sache habe jedoch einen Haken, ergänzt er: «Die bisherigen Massnahmen reichen nicht, wie sich angesichts der andauernden Hitzewellen zeigt.» 

Die Politik ist gefragt

Die Gewerkschaft nimmt nun die Politik in die Pflicht. Laut Schluep liegt es an ihr, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, welche den Gesundheitsschutz der Bauarbeitenden stärken. Dass dies eine grosse Herausforderung darstellt, ist dem Branchenleiter von Syna bewusst. Gleichzeitig gilt es, wirtschaftliche Interessen zu berücksichtigen: Baufirmen brauchen Planungssicherheit. Auch dazu sind Diskussionen im Gange.

Eine mögliche Lösung aus Sicht der Gewerkschaft und der Sozialpartner/-innen ist die angemessene Verlängerung von Baufristen bei extremer Hitze sowie der Verzicht auf Konventionalstrafen.

Damit diese Massnahmen greifen können, braucht es laut Schluep den Konsens aller Beteiligten: Bauunternehmen, Bauherrschaften, Generalunternehmen, Behörden, Politik sowie Sozialpartnerinnen und Sozialpartner. 

Die bisherigen Massnahmen

Syna weist zudem auf die bestehende Praxis auf dem Bau hin: Im Kapitel «Trinkwasser, Pausen, Schatten: Die Massnahmen im Überblick» ist festgehalten, dass auch an heissen Tagen gearbeitet werden kann, sofern der Gesundheitsschutz konsequent gewährleistet ist. Konkrete Forderungen wie ausreichend Trinkwasser, zusätzliche Erholungspausen, beschattete Aufenthaltsbereiche, organisatorische Anpassungen sowie – wo möglich – ein früherer Arbeitsbeginn sind ebenfalls aufgeführt.

Ein weiterer Text mit zusätzlichen Hintergründen und Massnahmen zum Thema wurde hier publiziert: sorba.ch 

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