Das Thema beschäftigt Syna: Die Einsamkeit älterer Menschen ist eine Realität, die wir nicht länger ignorieren können. Bei Syna bieten wir Beratungen und Hilfe bei diesem Thema an. Unsere Regionen bieten ausserdem zahlreiche Veranstaltungen, bei dem man Geselligkeit und Austausch geniessen kann. Für mehr Informationen melde dich gerne direkt in deinem Regionalsekretariat.
Die Schweizer Berufsbildung bietet nach wie vor solide Beschäftigungsaussichten, sieht sich jedoch mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Der Bildungsbericht Schweiz 2026 zeigt eine Stagnation der Abschlussquote auf der Sekundarstufe II, einen Rückgang der Anzahl Lehrbetriebe sowie eine begrenzte Durchlässigkeit zum Tertiärbereich. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, setzt sich für eine Weiterentwicklung der Berufsbildung ein, die darauf abzielt, deren Qualität zu stärken, die Arbeit der Berufsbildner aufzuwerten und sozioökonomische Ungleichheiten abzubauen.
La Coordination des syndicats de la fonction publique, dont Syna est membre, salue la décision du Gouvernement jurassien de mettre fin sans reconduction à la ponction salariale de 1,9 %, et ce dès le 1er janvier 2027.
Der Ständerat hat heute entschieden, an einer unbefristeten Mischfinanzierung für die 13. AHV-Rente festzuhalten. Damit hat er eine wichtige Grundlage für die stabile und nachhaltige Finanzierung geschaffen. Die Kombination aus Lohnbeiträgen und Mehrwertsteuer sorgt für eine solidarische Lastenverteilung, an der sich sowohl Rentnerinnen und Rentner als auch Gutverdienende beteiligen. Travail.Suisse begrüsst diesen pragmatischen Ansatz, der Planungssicherheit schafft und die AHV langfristig stärkt. Nun ist der Nationalrat gefordert, diesem ausgewogenen Modell zu folgen.
Der Nationalrat will die ärztliche Schweigepflicht gegenüber Arbeitgebern lockern, wenn Angestellte aufgrund einer Erkrankung im Betrieb fehlen. Der Rat unterstellt zudem Ärztinnen und Ärzten, dass sie immer häufiger Arztzeugnisse in betrügerischer Art und Weise ausstellen und fordert entsprechende Massnahmen dagegen.
Der Bundesrat hat heute die Botschaft zu den bilateralen Verträgen III verabschiedet. Nun ist es am Parlament, das Verhandlungsergebnis und die innenpolitischen Massnahmen zu beurteilen. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, unterstützt die Bilateralen III – unter der Bedingung, dass sie von den 14 innenpolitischen Massnahmen zur Sicherung des Lohnschutzes flankiert werden. Auch im Bereich des internationalen Personenverkehrs und beim Strom sind innenpolitische Absicherungen von grosser Bedeutung.
Der Nationalrat hat heute die Motion Wasserfallen angenommen, die darauf abzielt, zwei Lücken in der Arbeitslosenversicherung für schwangere Frauen zu schliessen. Damit folgte er seiner Kommission und dem Ständerat, die bereits grünes Licht gegeben hatten – entgegen der Empfehlung des Bundesrats. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich erfreut über diesen Entscheid. Er betrifft jährlich mehr als 500 schwangere Frauen, deren Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung während der Schwangerschaft ausläuft und die damit auch keinen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich sehr erfreut darüber, dass die Schweizer Stimmberechtigten die SRG-Halbierungsinitiative heute in allen Kantonen abgelehnt haben und damit ein Zeichen für einen starken Service public und gegen eine Schwächung der demokratischen Meinungsbildung gesetzt haben. Gleichzeitig zeigt sich der Dachverband enttäuscht über die Ablehnung der Klimafonds-Initiative.
Der 8. März ist der Internationale Tag der Frauenrechte und im Jahr 2026 dürfen wir mehrere Jubiläen des Erringens dieser Rechte feiern: 55 Jahre Frauenstimmrecht, 50 Jahre Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF) und 30 Jahre Gleichstellungsgesetz. Diese Meilensteine sind zentral für die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz. Sie erinnern uns aber daran, dass diese teilweise hart erkämpften Rechte der Frauen in der Schweiz noch jung sind und daran, dass echte Gleichstellung noch immer nicht erreicht ist.
Die Gesundheit des Pflegepersonals und damit die Versorgungsqualität für die Bevölkerung sind in Gefahr. 2021 hat die Bevölkerung deshalb die Pflegeinitiative mit 61 Prozent angenommen. Das Herzstück: Die konkrete Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um die Belastung der Pflegenden zu senken.
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) hat heute ein wichtiges Zeichen für die nachhaltige Finanzierung der 13. AHV-Rente gesetzt. Mit ihrem Entscheid für eine unbefristete Mischfinanzierung schafft sie Planungssicherheit und stärkt die Stabilität der AHV. Travail.Suisse begrüsst diesen Schritt ausdrücklich und hofft, dass sowohl der Ständerat wie auch der Nationalrat der pragmatischen Lösung der SGK-S folgen werden.
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) befürwortet eine weitere Liberalisierung der Sonntagsarbeit im Detailhandel. In Zukunft sollen Verkaufsläden an zwölf Sonntagen pro Jahr geöffnet werden können. Sollten beide Räte diesen Entscheid bestätigen, würde Travail.Suisse dagegen das Referendum ergreifen.
Die SGK-N hat heute eine Motion angenommen, die darauf abzielt, zwei Lücken in der Arbeitslosenversicherung für schwangere Frauen zu schliessen. Die Notwendigkeit, die Anzahl Taggelder zu erhöhen, hatte vergangen September bereits die Mehrheit des Ständerats überzeugt und betrifft jährlich fast 500 Frauen, deren Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung ausläuft und denen der Mutterschaftsurlaub verwehrt bleibt. Travail.Suisse zeigt sich sehr erfreut über diesen Entscheid der SGK-N.
Dringender Appell
Das Bündnis Gesundheitspersonal lanciert heute einen dringenden Appell, um die Parlamentarier:innen aufzufordern, das Bundesgesetz über die Arbeitsbedingungen in der Pflege massiv zu korrigieren und damit den Volksauftrag zu respektieren. Der Exodus im Gesundheitsbereich geht weiter, die Gesundheit der Pflegenden und die Versorgungsqualität für die Bevölkerung sind gefährdet. Doch das scheint der rechten Mehrheit im Parlament egal zu sein: Während die Stimmberechtigten 2021 die Pflegeinitiative mit grossem Mehr angenommen haben, weigern sich bisher die Parlamentarier:innen, die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern und damit den Volkswillen umzusetzen. In der nationalrätlichen Kommission wurde der ungenügende Bundesratsvorschlag gar noch weiter verschlechtert!
Die Lohnverhandlungen für 2026 geben wenig Anlass zur Zuversicht. Syna stuft die Lohnrunde als ungenügend ein. Nora Picchi, Leiterin Gewerkschaftspolitik bei Syna, erklärt die Gründe dafür und zeigt, weshalb viele Arbeitnehmende trotz einzelner Verbesserungen heute kaum besser dastehen als vor zehn Jahren.
