Heute haben Verkäuferinnen und Verkäufer gemeinsam mit den Gewerkschaften Unia und Syna eine Petition mit über 9000 Unterschriften gegen mehr Sonntagsarbeit eingereicht. Sie fordern das Schweizer Parlament auf, den Angriff auf den arbeitsfreien Sonntag zu stoppen. Die Gewerkschaften kritisieren die geplante Änderung scharf, da diese die Arbeitsbedingungen im Detailhandel weiter verschlechtern würde. Zudem fordern sie das Parlament auf, die Warnungen der Gewerkschaften und der Wissenschaft ernst zu nehmen und die Gesundheit der Arbeitnehmenden im Verkauf zu schützen.
Anlässlich des heutigen Nationalen Tags der betreuenden Angehörigen hat Travail.Suisse seine Plattform info-workcare.ch im neuen Gewand lanciert. Die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Aufgaben als betreuende:r Angehörige:r ist nach wie vor eine Herausforderung. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden und Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft Angehörigenbetreuung IGAB, hat die erste nationale elektronische Plattform mit allgemeinen Informationen, praktischen Tipps und Adressen für Berufstätige, die regelmässig Pflege- und Betreuungsaufgaben für Angehörige übernehmen, aktualisiert.
Der Bundesrat plant, die Mittel für die Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen im Rahmen des Entlastungspakets 27 zu streichen. Angesichts der besorgniserregenden Zahl von rund 844'000 Erwachsenen, die gemäss einem soeben veröffentlichen Bericht des Bundesamts für Statistik über nur geringe Grundkompetenzen verfügen, warnt Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, vor dieser gefährlichen und inkonsequenten Massnahme.
Auch die fünfte Verhandlungsrunde zum bald auslaufenden Landesmantelvertrag Bau (LMV) blieb ohne Einigung. Im Gegenteil: Obwohl jeder zweite Maurer die Branche wegen zu langer Arbeitstage verlässt, verweigert der Baumeisterverband weiterhin notwendige Verbesserungen für die Bauarbeiter. Stattdessen sollen sie noch mehr leisten – für weniger Lohn. Nach dem Protesttag im Tessin letzte Woche legen am kommenden Freitag nun auch die Berner Bauarbeiter ihre Arbeit nieder. Protesttage in weiteren Landesteilen folgen in den kommenden Wochen.
Höhere Mindest- und Referenzlöhne, kürzere Arbeitstage, mehr Unterstützung für die Kinderbetreuung und ein längerer Urlaub für den anderen Elternteil sind einige der Verbesserungen auf die sich die Sozialpartner Unia, Syna/OCST, der Kaufmännische Verband sowie der Verein Angestellter Coop gemeinsam mit Coop haben einigen können. Der neue GAV tritt am 1.1.2026 in Kraft. Bei den diesjährigen Lohnverhandlungen hingegen konnte keine Einigung erzielt werden.
Die Sozialpartner der Bäckerei- und Confiseriebranche, namentlich SBC, Hotel & Gastro Union, Syna und Unia, stehen gemeinsam für Qualität, Ausbildung und faire Arbeitsbedingungen ein. Der Bundesrat hat Ende Juni 2025 den von den Sozialpartnern ausgehandelten Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für allgemeinverbindlich erklärt. Dieser bringt wichtige Verbesserungen bei den Mindestlöhnen und Arbeitszeitregelungen zugunsten der Arbeitnehmenden und Lernenden.
Der Bericht des Bundesrates vom 15. Oktober über die Pflege durch Angehörige, die von Spitex-Organisationen angestellt werden, beleuchtet eine neue und scheinbar lukrative Praxis. Die Regierung sieht keinen Handlungsbedarf. Die IGAB erinnert jedoch anlässlich des nationalen Tags der betreuenden Angehörigen am 30. Oktober daran, dass die Schweiz eine nationale Strategie für die Angehörigenbetreuung braucht, um unter anderem ein einheitliches Rahmenwerk für dieses neue Versorgungsmodell zu schaffen.
Mit einem kraftvollen Auftakt sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute im Tessin gestartet. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Der Auftakt im Tessin ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung. Weitere Protesttage folgen in den kommenden Wochen in allen anderen Teilen der Schweiz.
Das Enlastungspaket 2027 sieht Kürzungen von über 460 Millionen Franken pro Jahr im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) vor. Solche Einsparungen sind massiv und unverhältnismässig.
Mobbing oder psychische Schikane hängt nicht nur vom Täter ab: Es wird auch durch das Schweigen der Gruppe begünstigt. Lachen, Geringschätzung oder Schweigen fördern den Mechanismus; die Unterstützung der betroffenen Person ist eine kollektive Verantwortung.
In der Schweiz ist die Grundversicherung (KVG) für alle obligatorisch. Aber wusstest du, dass du eine finanzielle Unterstützung beantragen kannst, wenn dein Einkommen bescheiden ist, und dass du das Recht hast, jedes Jahr die Krankenkasse zu wechseln?
Die Krankenkassenprämien sind für kleine Budgets oft eine untragbare Belastung. Wir fordern unsere Behörden auf, endlich wirksam gegen die Erhöhung der Krankenkassenprämien vorzugehen. Zugang zur Gesundheitsversorgung zu haben, ohne sich zu ruinieren, sollte kein Privileg sein, sondern ein Recht.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich erfreut, dass die Schweizer Stimmbevölkerung heute der Einführung einer staatlichen E-ID zugestimmt hat. Gleichzeitig bedauert der Dachverband die Zustimmung zur Abschaffung des Eigenmietwerts.
