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Der Ständerat hat gestern eine Standesinitiative des Kantons Tessin angenommen, die einen Kündigungsschutz für Adoptivmütter fordert, der dem für leibliche Mütter entspricht. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von Syna, begrüsst diesen Entscheid, weist jedoch darauf hin, dass weiterhin eine Ungleichbehandlung zwischen Müttern und dem zweiten Elternteil besteht, die es zu beseitigen gilt.

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Der Ständerat hat heute das Entlastungspaket 27 abschliessend beraten und weitreichende Kürzungen bei der Bildung, dem Service Public und den Investitionen in den Klimaschutz beschlossen. Trotz vereinzelter Korrekturen bleiben die Kürzungen schwerwiegend. Auf zusätzliche Einnahmen will der Ständerat hingegen verzichten. Das Entlastungspaket bleibt dadurch unausgewogen und nicht zukunftsgerichtet. Die Finanzierung des Militärs und des demografischen Wandels darf nicht auf Kosten wichtiger Zukunftsinvestitionen gehen.

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Die Verhandlungsdelegationen des Schweizerischen Baumeisterverbands SBV und der Gewerkschaften Syna und Unia haben sich am Freitag, den 12. Dezember 2025 nach intensiven Verhandlungen auf ein Ergebnis geeinigt. Die Vertragspartner haben einen Landesmantelvertrag mit sechsjähriger Laufzeit mit einer neuen Regelung der Arbeits- und Reisezeiten, einem Lohnpaket sowie einer Absicherung der Teuerung ausgehandelt. Mit dem neuen Vertrag gewinnt die Baubranche an Attraktivität. Das Ergebnis der Verhandlungen muss noch von den Entscheidungsgremien auf beiden Seiten genehmigt werden.

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Mit einer Protestkundgebung haben heute rund 100 Beschäftigte von Novartis gemeinsam mit den Gewerkschaften Syna und Unia gegen den geplanten Abbau von über 700 Stellen in Stein (AG) demonstriert. Sie fordern den Verzicht auf den Stellenabbau, den Erhalt des Produktionsstandorts und ein klares Bekenntnis der Novartis zum Industriestandort Schweiz. 

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Der Nationalrat hat gestern der Einführung einer neuen Betreuungszulage für Eltern, die eine familienergänzende Betreuung in Anspruch nehmen, zugestimmt und 100 Millionen Franken für die Schaffung neuer familienergänzender Betreuungsplätze bewilligt. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, befürwortet die Einführung einer Betreuungszulage, erachtet den Entwurf insgesamt aber als zu minimalistisch. Die grosse Kammer hat ausserdem einer Vorlage zur Harmonisierung der Leistungen im Bereich der Erwerbsersatzordnung zugestimmt. Berufstätige Mütter, die nach der Geburt ins Spital müssen, werden entschädigt, ebenso wie der zweite Elternteil im Falle des Todes des Neugeborenen.

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Gemeinsam mit den Beschäftigten der Novartis haben die Gewerkschaften Syna und Unia eine Petition zum Erhalt der Arbeitsplätze in Stein (AG) lanciert. Der Pharmakonzern will über 700 Stellen streichen – über die Hälfte der Belegschaft wäre betroffen. Die Petition fordert den Verzicht auf den Stellenabbau, den Erhalt des Produktionsstandorts und ein klares Bekenntnis der Novartis zum Industriestandort Schweiz.

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Heute wurden die Verhandlungen zum auslaufenden Landesmantelvertrag Bau (LMV) fortgesetzt – weiterhin ohne Einigung. Für eine Lösung sind Massnahmen gegen die Personalkrise zwingend: familienfreundlichere Arbeitszeiten und Kaufkraftsicherung bei den Effektivlöhnen. Stattdessen knüpft der Baumeisterverband einen neuen LMV an eine Forderung, die das Ende eines sozialpartnerschaftlichen Grundprinzips bedeuten würde: die Abschaffung des Vertragsartikels zu Lohnverhandlungen. Dieses Ultimatum ist ein Angriff auf die Kaufkraft der Bauleute und öffnet Tür und Tor für Lohndumping. Ohne Kompromissbereitschaft steuert die Baumeisterspitze auf einen vertragslosen Zustand zu – zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt.

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In der heute beginnenden Wintersession stehen wichtige finanzpolitische Entscheide im Zentrum. Mit einem weitgehenden Sparpaket sollen bis zum Jahr 2029 3,1 Milliarden Franken gespart werden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, erachtet dieses Sparpaket als unausgewogen und nicht zukunftsfähig. Die zusätzlichen Ausgaben, etwa für die Armee, sollen nicht durch Einsparungen, sondern durch Zusatzeinnahmen gedeckt werden. Dies soll über eine stärkere Besteuerung leistungsloser Einkommen geschehen. In einem Positionspapier zeigt Travail.Suisse vier Wege für Mehreinnahmen auf, die nicht zulasten der normalen Arbeitnehmenden gehen. 

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Travail.Suisse anerkennt die Anliegen hinter den beiden heute abgelehnten Volksinitiativen, hält deren konkrete Ausgestaltung jedoch für ungeeignet und potenziell schädlich. Der Dachverband fordert tragfähige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, welche die beiden Initiativen adressieren.

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Heute, Dienstag, gingen die Verhandlungen im Bauhauptgewerbe zum bald auslaufenden Landesmantelvertrag (LMV) weiter. Intensive Verhandlungen wurden geführt, aber es liegt keine Lösung auf dem Tisch. Für eine Einigung sind konkrete Massnahmen gegen die akute Personalkrise zwingend: familienfreundlichere Arbeitszeiten und die Kaufkraftsicherung bei den Effektivlöhnen. Was der Baumeisterverband aktuell blockiert. Ohne Lösung bis Ende Jahr tritt zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt ein vertragsloser Zustand auf dem Bau ein und es droht ein nationaler Branchenstreik. 

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