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DV 2025: Der 1. Mai soll für alle frei werden – und die Gewerkschaft Syna dank einer Anpassung der Statuten noch basisdemokratischer

An ihrer 32. Delegiertenversammlung überreichte die Gewerkschaft Syna mehrere Tausend Unterschriften aus ihrer Petition «1. Mai – für alle frei!» an ihren Dachverband Travail.Suisse. Sie wird das Anliegen mit ihm in Bern vertreten. 

Einer der wichtigen Momente an der Delegiertenversammlung im Arte Konferenzzentrum in Olten: Vor den Augen der mehr als 100 Delegierten von Syna nahmen die Vertreter/-innen von Travail.Suisse mehrere Tausend Unterschriften in Empfang. Syna fordert mit der Petition «1. Mai - für alle frei!» und wird das Anliegen zusammen mit Travail.Suisse in Bern vertreten.

In erster Linie gehe es bei der Petition um die Wertschätzung der Arbeitnehmer/-innen, sagt Johann Tscherrig, Geschäftsleiter von Syna. «In der heutigen Arbeitswelt müssen die Angestellten hohe Leistungen erbringen. Zugleich sind sie immer höherem Druck ausgesetzt. Diesen zusätzlichen freien Tag haben sie verdient.» Zugleich soll sich mit dem 1. Mai als freien Arbeitstag die Work-Life-Balance für Familien verbessern. 

Mehr Basisdemokratie

Auch intern gab es an der Delegiertenversammlung vom Samstag einiges zu besprechen. Abgesehen von den schlankeren Organisationsstrukturen, die sich Syna verordnet hat, sprachen sich die Delegierten für eine stärkere Gewaltentrennung zwischen strategischer und operativer Führung aus. In diesem Zuge erhalten die Regionen bei Entscheidungen mehr Mitspracherecht, und die Präsidentenkonferenz gewinnt an Bedeutung. Die Delegierten sagten damit am Samstag Ja für mehr Basisdemokratie in der Gewerkschaft. Auf diese Weise werde die Basis künftig besser integriert, fasst Syna-Präsidentin Yvonne Feri zusammen.

Diese Schritte waren längst überfällig: Syna ist 1998 aus dem Zusammenschluss mehrerer Gewerkschaften hervorgegangen, wobei die alten Statuten übernommen wurden.

Die Anpassungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft. 

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