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Engagiert und ambitioniert starten viele junge Menschen ins Berufsleben – und fühlen sich dennoch zunehmend gestresst oder emotional erschöpft. Der von Travail.Suisse veröffentlichte «Barometer gute Arbeit 2025» zeigt: Die psychische Gesundheit wird bereits beim Berufseinstieg zu einem zentralen Thema.  

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Stress, Erschöpfung oder psychische Erkrankungen sind am Arbeitsplatz kein Tabuthema mehr – sorgen aber oft für Unsicherheit. Zwei Beispiele aus dem Berufsalltag zeigen, welche Rechte Arbeitnehmende haben, was sie ihrem Arbeitgebenden sagen müssen und wo klare Grenzen gesetzt sind. 

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Die neuesten Ergebnisse des «Barometer Gute Arbeit» liefern alarmierende Zahlen. Stress, Erschöpfung und Überlastung nehmen spürbar zu: Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmenden berichten von entsprechenden Symptomen. Lange Arbeitszeiten, hohe psychische Belastungen und mangelnde Erholung prägen den Arbeitsalltag vieler Menschen – ein Befund, der uns in Alarmbereitschaft versetzen muss.

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Arbeitsbedingter Stress und Erschöpfung nehmen bei Arbeitnehmenden in der Schweiz stetig zu. Es wird immer deutlicher, dass arbeitsbedingter Stress und Erschöpfung mit psychischen Erkrankungen teilweise zusammenhängen. Trotzdem wird der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf Gesundheitskosten und Fachkräftemangel in politischen Diskussionen oft ausgeklammert. 

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Seit acht Jahren publiziert unser Dachverband Travail.Suisse den «Barometer gute Arbeit» und seit acht Jahren empfinden die Arbeitnehmenden Stress und Erschöpfung als grösste Belastung. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen sich dieser Problematik stellen.

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Die repräsentative Umfrage «Barometer Gute Arbeit 2023» bringt es deutlich zu Tage: die tiefe Arbeitslosigkeit und der spürbare Arbeitskräftemangel haben starke Auswirkungen auf die Arbeitnehmenden. Einerseits positive, indem die Sorge um den Arbeitsplatz abnimmt, andererseits aber auch negative, indem Arbeitsbelastung und Stress zunehmen. Dafür verantwortlich sind unter anderem viele Überstunden, regelmässiges Arbeiten in der Freizeit und eine Beschäftigung, die nicht dem Wunschpensum entspricht. Als Folge davon ist die Erschöpfung bei den Arbeitnehmenden auf einem Höchststand und ein steigender Anteil der Arbeitnehmenden plant einen Stellenwechsel aufgrund von zu viel Stress. Die neusten Umfrageresultate zeigen ausserdem Lücken bei der Förderung der Weiterbildung und eine nach wie vor mangelhafte Sensibilität gegenüber der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern.

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Immer schneller, immer mehr, immer länger. Die Arbeitnehmenden erleben seit mehreren Jahren einen stetigen Anstieg des arbeitsbedingten Stresses. Immer mehr Arbeitnehmende sind emotional erschöpft. Zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmenden braucht es deshalb dringend Gegenmassnahmen.

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