Teilzeitarbeit boomt: Fast 40 Prozent der Arbeitnehmenden in der Schweiz arbeiten inzwischen in einem reduzierten Pensum. Doch was für die einen eine Chance ist, bedeutet für andere eine Belastung oder sogar ein Risiko. Wir haben mit Syna-Präsidentin Yvonne Feri über Chancen, Herausforderungen und notwendige Reformen gesprochen.
Wie lässt sich technischer Wandel so gestalten, dass er Arbeitnehmenden nützt statt ihnen zu schaden? Ökonom Tom Bauer erklärt, warum Künstliche Intelligenz (KI) nicht automatisch Jobs bedroht – und welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit sie Menschen stärkt.
Altersdiskriminierung ist in der Schweiz Alltag – ob auf dem Arbeitsmarkt, beim Arztbesuch, in der digitalen Welt oder in Pflegeeinrichtungen. Trotz des verfassungsmässigen Diskriminierungsverbots greift der Schutz zu kurz: Jetzt braucht es konkrete Massnahmen dagegen.
Vier Jahre nach der Annahme der Pflegeinitiative ist die Bilanz ernüchternd: Noch immer herrscht Notstand in der Pflege – und es muss endlich etwas geschehen.
Die Verhandlungen für einen neuen Landesmantelvertrag laufen, doch eine Einigung ist nicht in Sicht. Die Baumeister stellen sich mit ihren Forderungen quer und riskieren damit den vertragslosen Zustand.
Urs Fingerlin ist dreifacher Familienvater und engagierter Gewerkschafter. Für ihn ist klar: Die Gewerkschaft muss sichtbarer, innovativer und moderner werden.
Der Einsatz von Temporärpersonal ist in vielen Branchen längst Alltag: Bau, Event, Logistik oder Industrie arbeiten regelmässig mit Angestellten, die über ein Personalverleihbüro beschäftigt sind. Für Unternehmen bedeutet das Flexibilität, für Arbeitnehmende die Chance auf vielfältige Einsätze. Dadurch stellen sich ganz praktische Fragen.
Nach den erfolgreichen Protestaktionen von gestern in Genf, Lausanne, Freiburg und La Chaux-de-Fonds unterbrachen die Bauarbeiter aus der ganzen Romandie ihre Arbeit, um an der Kundgebung in Lausanne teilzunehmen. Die Bauarbeiter fordern familienfreundliche Arbeitszeiten und protestierten gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, die der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) vorschlägt. Die Bauarbeiter verlangen Respekt für ihre Arbeit: Der SBV muss ihre Forderungen endlich ernst nehmen.
Jeden Herbst dieselbe Sorge: Der Brief unserer Krankenkasse kündigt neue Prämienerhöhungen an – oft weit über der Rentenerhöhung. Syna sagt Stopp – so kann es nicht weitergehen!
Wir fordern von unseren Behörden, endlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn Gesundheit zum Luxusgut wird, das sich nur noch Privilegierte leisten können, wenn das Prämiensystem nicht mehr funktioniert, ist es Zeit für einen Systemwechsel!Ältere Menschen sind viel zu oft mit rechtlicher, sozialer und institutioneller Diskriminierung aufgrund ihres Alters konfrontiert.
Deshalb hat unser Partner FARES (Föderation der Rentnervereinigungen und Nachbarschaftshilfe in der Schweiz) eine nationale Petition gestartet, um diesen Ungerechtigkeiten ein Ende zu setzen und echte Gleichbehandlung in jedem Alter zu garantieren.Wir treffe uns am 22. November um 14:15 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. Hier kommen wir zu Tausenden zusammen, um das Gesundheitspersonal und ein würdiges sowie solidarisches Gesundheitssystem zu verteidigen.
Sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz ist für Tausende von Menschen in der Schweiz traurige Alltagsrealität. Die Ergebnisse der von Syna zwischen März und September 2025 durchgeführten Umfrage zeigen, dass darüber nicht gesprochen wird, dass es an Verfahren und Massnahmen mangelt und dass die Opfer noch zu oft den Preis für das Schweigen der Institutionen zahlen.
Nach den starken Mobilisierungen im Tessin und in Bern ist die Protestwelle im Bauhauptgewerbe heute in der Westschweiz angekommen. In Genf, Lausanne, Freiburg und La Chaux-de-Fonds legten gegen 7000 Bauarbeiter ihre Arbeit nieder und demonstrierten in den Strassen. Obwohl jeder zweite Maurer den Beruf verlässt, verweigert der Baumeisterverband (SBV) familienfreundliche Arbeitszeiten. Bauarbeiter aus allen Westschweizer Kantonen haben bereits beschlossen, morgen in Lausanne einen zweiten Protesttag durchzuführen.
Nach einem kraftvollen Auftakt im Tessin sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute in der Region Bern angekommen. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Rund 800 Bauarbeiter aus der Stadt Bern, aus Biel/Solothurn und aus dem Berner Oberland nahmen an einer gemeinsamen Demonstration in Bern teil. Der Protesttag in der Region Bern ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung. Weitere Protesttage folgen in den kommenden Wochen in der ganzen Schweiz.
