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Industrie 4.0 – unsere Forderungen

Syna setzt sich für gute Arbeitsbedingungen in der MEM-Branche ein – auch für die Zukunft.

Alle Arbeitnehmenden der MEM-Industrie sollen auch zukünftig von guten, abgesicherten Arbeitsbedingungen profitieren. Deshalb fordern wir:

  • Der Wandel muss zusammen mit den Arbeitnehmenden gestaltet werden.
  • Die Sozialpartnerschaft muss qualitativ und quantitativ ausgebaut werden.
  • Arbeitnehmende sollen die Entwicklungen mitbestimmen können.
  • Gesundheit und Umwelt müssen respektiert werden.
  • Den Arbeitnehmenden müssen Entwicklungsmöglichkeiten und Sicherheit geboten werden.
  • Die grundlegenden Bedürfnisse nach Erholung, Gesundheit, Familie und Freizeit sowie nach gesellschaftlichem Engagement dürfen nicht durch die immer stärkere Flexibilisierung der Arbeit beschnitten werden.
  • Flexibilisierung muss gegenseitig sein: Arbeitgeber müssen offener auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmenden reagieren.

Aus- und Weiterbildung
  • Alle Arbeitnehmenden müssen faire Chancen erhalten, ihre Qualifikation den Bedürfnissen der Branche anzupassen.
  • Es muss ein einfacher Zugang zu Aus- und Weiterbildung geschaffen werden, der zudem nicht finanzabhängig ist (Bildungs- und Lohnersatzkosten).
  • Die Arbeitgeber müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und die Bildung ihrer Mitarbeitenden fördern (zeitlich wie finanziell).
  • Ältere Arbeitnehmende dürfen nicht diskriminiert werden.
  • Assistenzsysteme sollen gefördert werden: Damit erhalten weniger Qualifizierte Chancen, sich weiterzuentwickeln.
  • Die Arbeitnehmenden müssen die Möglichkeit erhalten, sich die künftig geforderten Fähigkeiten und Kompetenzen rechtzeitig anzueignen, um den Anschluss nicht zu verpassen!
  • Aus- und Weiterbildung müssen möglichst breit finanziert werden (GAV-Fonds, ALV: arbeitsmarktliche Massnahmen, Bund und Kantone).

Mehr erfahren über Industrie 4.0

Weitere Auskünfte
Mathias Regotz, Leiter Sektor Industrie

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