Seit 2014 existiert ein Rahmen-Gesamtarbeitsvertrag (Rahmen-GAV) für die Mehrheit des Fahrpersonals im öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich. Da die angestrebte Allgemeinverbindlichkeitserklärung des GAV nicht erreicht werden konnte, haben die Arbeitgeber Verkehrsbetriebe Zürich, PostAuto AG und Forchbahn AG und die Gewerkschaften Syna, VPOD, SEV, syndicom und der Personalverband transfair gemeinsam entschieden, den Rahmen-GAV per 31. Dezember 2025 aufzulösen. Die Sozialpartner setzen ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit fort und werden sich weiterhin gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen in der Branche einsetzen.
Der heute vom Bundesrat verabschiedete Bericht zeigt einmal mehr die lohnmässige Benachteiligung im Zusammenhang mit Mutterschaft. Fakt ist: Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist nach wie vor nicht erreicht. Mehrere Faktoren, wie der Zivilstand, der Familienstatus oder ein Teilzeitpensum stehen zwar objektiv mit den Lohnunterschieden in Zusammenhang, rechtfertigen sie jedoch keineswegs. Es ist vielmehr der bestehende strukturelle Rahmen, der Lohnunterschiede begünstigt – darunter die ungleiche Verteilung der Arbeit für die Betreuung von Familienangehörigen oder Dritten. Eine gleichberechtigte Familienzeit kann diesen Rahmen verändern.
Die BVG-Kommission hat gestern entschieden, den BVG-Mindestzinssatz auf 1,25% zu belassen. Syna und Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, bedauern, dass der Mindestzins nicht angehoben wird und hofft, dass der Bundesrat bei seiner Entscheidung im Herbst eine Erhöhung dennoch in Betracht zieht. Dies wäre für die Arbeitnehmenden wichtig.
Syna und die Sonntagsallianz fordern: Der Sonntag muss geschützt bleiben
Letzten Herbst erreichten die Stahlarbeiter/-innen von Stahl Gerlafingen und Swiss Steel mit grossem Engagement, dass die Eidgenossenschaft ihren Unternehmen unter die Arme greift, um die strategischen Recyclingwerke und die Arbeitsplätze zu erhalten. Die Luzerner Kantonsregierung macht jetzt einen Rückzieher. Das ist verantwortungslos und muss vom Kantonsparlament korrigiert werden.
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat heute ihre Unterstützung für das Massnahmenpaket zur Stärkung der höheren Berufsbildung bekanntgegeben. Travail.Suisse begrüsst diesen Entscheid und ruft den Ständerat dazu auf, seiner Kommission zu folgen.
Der Bundesrat hat heute die aktualisierten AHV-Finanzperspektiven veröffentlicht. Sie zeigen deutlich, dass die AHV auf soliden Beinen steht und sie den demografischen Entwicklungen gewachsen ist. Es bedarf somit lediglich noch einer Zusatzfinanzierung für die 13. AHV-Rente. Für Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von Syna, ist klar, dass Verschlechterungen für die Versicherten, wie eine Erhöhung des Rentenalters, somit definitiv vom Tisch sind.
Die Empörung war gross: Ein Vollzeitlohn müsse nicht zum Leben reichen, sagte Roland A. Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, an einer Kommissionssitzung im Juni. Aus Sicht von Syna ist ein solcher Affront nicht hinnehmbar. Im Gegenteil: Angesichts der stetig steigenden Krankenkassenprämien und Lebenshaltungskosten fordert die Gewerkschaft Syna eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 2 % über alle Branchen hinweg.
Vier Jahre nach der Volksabstimmung über die Pflegeinitiative, in der sich die Bevölkerung für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Pflegebereich ausgesprochen hat, ruft eine breite Allianz aus Berufsverbänden und Gewerkschaften des Gesundheitspersonals zu einer gemeinsamen nationalen Kundgebung am 22. November 2025 in Bern auf.
Die Telefone laufen in diesen Tagen heiss bei Nico Fröhli: Als Branchenleiter bei Syna, der die MEM-Industrie betreut, erlebt er die Auswirkungen des US-Zollhammers hautnah mit. Ein Gespräch über besorgte Arbeitnehmende, vorauseilende Arbeitgeber/-innen und Forderungen an die Schweizer Politik.
FAQ – Häufige Fragen für Mitglieder & Arbeitnehmende
Die jüngste Entscheidung der US-Regierung unter Präsident Trump, Strafzölle von 39% auf zentrale Schweizer Exportgüter zu verhängen, ist ein direkter Angriff auf den Wirtschaftsstandort Schweiz. Besonders betroffen sind die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM), die Uhrenbranche sowie Teile der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zehntausende Arbeitsplätze geraten unter Druck – insbesondere in exportorientierten Regionen wie dem Jura, dem Aargau, der Ostschweiz und dem Tessin.
Bereits 40 Jahre ist es her, seit die Einführung des Drei-Säulen-Systems Realität wurde – vielleicht hast du es damals mitverfolgt oder sogar aktiv mitgestaltet. Als der obligatorische Teil der 2. Säule 1985 eingeführt wurde, standst du vielleicht am Anfang deines Berufslebens oder warst schon mitten in der Karriere.
Nach über 30 Jahren Einsatz für die Interessen der Rentner/-innen stellt die Schweizerische Rentnervereinigung (SRV) ihre Aktivitäten ein.
Kapitalbezug oder Rente: eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.
