Syna begrüsst die Ablehnung der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» – der Chaos-Initiative. Mit diesem Entscheid hat die Schweizer Bevölkerung eine Vorlage zurückgewiesen, die den Lohnschutz, die bilateralen Abkommen und die Rechte der Arbeitnehmenden gefährdet hätte.
Wird die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» am 14. Juni 2026 angenommen, drohen der Schweiz weitreichende Folgen: Der Lohnschutz wird zerstört, Wohlstand und Arbeitsplätze geraten in Gefahr, und die Versorgung im Gesundheitswesen kann nicht mehr sichergestellt werden. Die SVP-Initiative ist eine Chaos-Initiative, die Arbeitnehmende mit Lohndruck, Unsicherheit und Instabilität konfrontiert und ausserdem die bilateralen Verträge mit der EU gefährdet. Die Gewerkschaft Syna lehnt sie klar ab.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich sehr erfreut darüber, dass die Schweizer Stimmberechtigten die SRG-Halbierungsinitiative heute in allen Kantonen abgelehnt haben und damit ein Zeichen für einen starken Service public und gegen eine Schwächung der demokratischen Meinungsbildung gesetzt haben. Gleichzeitig zeigt sich der Dachverband enttäuscht über die Ablehnung der Klimafonds-Initiative.
Travail.Suisse anerkennt die Anliegen hinter den beiden heute abgelehnten Volksinitiativen, hält deren konkrete Ausgestaltung jedoch für ungeeignet und potenziell schädlich. Der Dachverband fordert tragfähige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, welche die beiden Initiativen adressieren.
Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich erfreut, dass die Schweizer Stimmbevölkerung heute der Einführung einer staatlichen E-ID zugestimmt hat. Gleichzeitig bedauert der Dachverband die Zustimmung zur Abschaffung des Eigenmietwerts.
In Italien werden am 8. und 9. Juni vier Referenden zum Thema Arbeit und ein Referendum über das Recht auf Staatsbürgerschaft zur Abstimmung stehen. Die in der Schweiz wohnhaften und bei AIRE registrierten Italienerinnen und Italiener erhalten den Stimmzettelumschlag am 21. Mai.
Syna freut sich über die Ablehnung der BVG-Reform, denn für viele Bürgerinnen und Bürger hätte diese Reform finanzielle Einbussen im Rentenalter zur Folge gehabt.
Véronique Rebetez, die Leiterin Sozialpolitik bei Syna, erläutert, weshalb die Annahme der Prämien-Entlastungs-Initiative, über die wir am 9. Juni abstimmen werden, so entscheidend ist. Mit der Annahme der 13. AHV-Rente wurde erstmals seit...
