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Nachdem die Baumeisterspitze immer wieder zusätzliche Verhandlungstermine abgelehnt hatte, sind die Verhandlungen zum bald auslaufenden Landesmantelvertrag Bau (LMV) gestern weitergegangen. Die Gewerkschaften haben vorgeschlagen, die Verhandlungen zu beschleunigen. Der Baumeisterverband hat dies abgelehnt. Obwohl jeder zweite Maurer die Branche wegen zu langer Arbeitstage verlässt, blockiert der Baumeisterverband weiterhin notwendige Verbesserungen. Stattdessen sollen die Bauarbeiter noch mehr leisten – für weniger Lohn. Seit Mitte Oktober haben sich über 12'000 Bauarbeiter an einer landesweiten Protestwelle beteiligt. Am kommenden Freitag legen nun Bauarbeiter in weiteren Regionen der Deutschschweiz ihre Arbeit nieder und ziehen vor den Sitz des Baumeisterverbandes in Zürich, um sich für ihre Rechte einzusetzen.

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Die Arbeitnehmerorganisation Hotel & Gastro Union und die Gewerkschaften Syna und Unia haben ihre Forderungen für die Erneuerung des Landes-Gesamtarbeitsvertrags des Gastgewerbes (L-GAV) vorgestellt. Im Zentrum stehen höhere Löhne, die lohnrelevante Anerkennung der Berufserfahrung, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Stärkung der Weiterbildung, Sicherung des Nachwuchses und der Massnahmen gegen Belästigung und Mobbing.

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Nach kraftvollen Protesttagen im Tessin, in Bern, in der ganzen Romandie und in Lausanne, sind die landesweiten Protesttage auf dem Bau heute in der Region Aargau-Nordwestschweiz angekommen. Damit geben die Bauarbeiter ihre Antwort auf die Blockadehaltung der Baumeisterspitze im Rahmen der Neuverhandlung des Landesmantelvertrags (LMV). Denn obwohl heute jeder zweite Maurer die Branche verlässt, verweigert der Baumeisterverband familienfreundliche Arbeitszeiten für die Bauarbeiter. Rund 1000 Bauarbeiter aus dem Aargau, Basel-Land und Basel-Stadt nahmen an einer gemeinsamen Demonstration in der Stadt Basel teil. Der Protesttag ist Teil einer landesweiten Branchenbewegung.

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Altersdiskriminierung ist in der Schweiz Alltag – ob auf dem Arbeitsmarkt, beim Arztbesuch, in der digitalen Welt oder in Pflegeeinrichtungen. Trotz des verfassungsmässigen Diskriminierungsverbots greift der Schutz zu kurz: Jetzt braucht es konkrete Massnahmen dagegen.

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Im Herbst 2024 erkämpften die Stahlarbeiter:innen von Stahl Gerlafingen und Swiss Steel finanzielle Unterstützungsmassnahmen, um die strategischen Recyclingwerke und die Arbeitsplätze zu erhalten. Mit der Zustimmung zum Kantonsbeitrag macht das Solothurner Kantonsparlament den Weg für die Hilfen für Stahl Gerlafingen frei. Das Unternehmen verpflichtet sich im Gegenzug zum Erhalt des Standorts, zu Investitionen in die weitere Dekarbonisierung und zum Verzicht auf Dividenden. 

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Nach den erfolgreichen Protestaktionen von gestern in Genf, Lausanne, Freiburg und La Chaux-de-Fonds unterbrachen die Bauarbeiter aus der ganzen Romandie ihre Arbeit, um an der Kundgebung in Lausanne teilzunehmen. Die Bauarbeiter fordern familienfreundliche Arbeitszeiten und protestierten gegen die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, die der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) vorschlägt. Die Bauarbeiter verlangen Respekt für ihre Arbeit: Der SBV muss ihre Forderungen endlich ernst nehmen.

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Jeden Herbst dieselbe Sorge: Der Brief unserer Krankenkasse kündigt neue Prämienerhöhungen an – oft weit über der Rentenerhöhung. Syna sagt Stopp – so kann es nicht weitergehen!

Wir fordern von unseren Behörden, endlich Verantwortung zu übernehmen. Wenn Gesundheit zum Luxusgut wird, das sich nur noch Privilegierte leisten können, wenn das Prämiensystem nicht mehr funktioniert, ist es Zeit für einen Systemwechsel!

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