Im September 2025 lancierte die Nationale Migrationskommission von Syna eine Petition, um einen vorübergehenden Stopp der Erhöhung der Krankenkassenprämien zu fordern. Die Mobilisierung war gross: In nur drei Monaten sammelten ihre Mitglieder fast 3000 Unterschriften
Arbeit ist wichtig, um in der Schweiz seinen Platz zu finden. Dennoch schränken Sprachbarrieren, Arbeitszeiten, familiäre Verpflichtungen oder der erschwerte Zugang zu Aus- und Weiterbildung die Beschäftigungsmöglichkeiten von Migrant/-innen häufig ein.
Wird die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» am 14. Juni 2026 angenommen, drohen der Schweiz weitreichende Folgen: unter anderem für temporäre Saisonniers. Pasquale Perna, ein Betroffener, warnt im Interview mit Syna vor schlechteren Arbeitsbedingungen.
Pasquale Perna kam 1979 mit dem Saisonnier-Status in die Schweiz. Er erlebte die Trennung von seiner Familie, eine unsichere, instabile Lebenslage und schwierige Arbeitsbedingungen. Heute ruft er klar dazu auf, jeden Rückschritt abzulehnen.
Die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» will die Schweizer Bevölkerung auf 10 Millionen begrenzen. Unter dem Vorwand des Schutzes richtet sie sich in Wirklichkeit gegen die Zuwanderung und bedroht direkt die Personenfreizügigkeit, die bilateralen Abkommen und den Zugang zur Gesundheitsversorgung in einem alternden Land. Diese Initiative löst keines der echten Probleme: Löhne, Mieten, Krankenkassenprämien oder Arbeitsbedingungen. Deshalb muss sie klar abgelehnt werden.
In Italien werden am 8. und 9. Juni vier Referenden zum Thema Arbeit und ein Referendum über das Recht auf Staatsbürgerschaft zur Abstimmung stehen. Die in der Schweiz wohnhaften und bei AIRE registrierten Italienerinnen und Italiener erhalten den Stimmzettelumschlag am 21. Mai.
Das Leben in einer neuen Heimat ist oft nicht einfach. Syna arbeitet aus diesem Grunde an einem gewerkschaftlichen Programm, das zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beiträgt. Das Ziel: unsere Syna-Mitglieder besser zu unterstützen und sowohl Solidarität als auch den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Zudem haben wir Adressen von Stellen zusammengestellt, bei denen Migrant/-innen Hilfe erhalten.
Am 26. Oktober 2024 trafen sich die Syna-Delegierten hochmotiviert in Olten. An der Migrationskonferenz konnte eine starke und engagierte Migrationskommission für vier Jahre gewählt werden. Diese übernimmt die notwendige Brückenfunktion zwischen den Regionen und der Syna-Zentrale.
Am 9. und 10. November trafen sich die Delegierten von ACLI in Luzern zu ihrem Kongress unter dem hoffnungsvollen Titel „Il coraggio della pace" (Der Friedenskorridor).
