Linda Rosenkranz hat mit der Gewerkschaft Syna zurzeit gleich dreifach zu tun: Sie arbeitet nicht nur für unseren Dachverband Travail.Suisse, sondern ist auch Syna-Mitglied. In beiden Funktionen vertritt sie unsere Interessen gerade an der zweiten Frauen*session in Bern.
Die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen werden immer schlechter. Das muss sich ändern. Deshalb gehen wir am 30. Oktober in Bern für das Gesundheitspersonal auf die Strasse!
Vor einem Jahr wurde der Vaterschaftsurlaub angenommen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass insbesondere Arbeitgebende aus dem Gewerbe, den kantonalen Verwaltungen und dem Gesundheitswesen bei der wichtigen Väterzeit knausern. Dass die Bedürfnisse junger Arbeitnehmender in diesen Branchen missachtet werden und nur das Minimum gewährt wird, ist für Travail.Suisse und seine Verbände Syna und transfair unverständlich.
Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, bedauert den Entscheid des Bundesrates, die Testkosten nur bis 10. Oktober 2021 zu finanzieren und wird sich in der Konsultation für eine Verlängerung einsetzen. Mit der Zertifikatspflicht in vielen Bereichen und der Ermöglichung der Anwendung am Arbeitsplatz erachtet Travail.Suisse es als gerechtfertigt, die Testkosten weiterhin zu übernehmen.
Vor wenigen Wochen wurde publik, dass die Schaffhauser Kantonalbank SHKB ihren Mitarbeiterinnen den Mutterschaftsurlaub von 16 auf 14 Wochen gekürzt hatte – mit Verweis auf die Gleichbehandlung von Männern und Frauen. Heute haben Travail.Suisse und seine Verbände 7429 Unterschriften an den CEO der SHBK übergeben. Im Namen aller Unterzeichnenden forderten sie echte Gleichberechtigung und eine sofortige Aufhebung der Kürzung.
Eine 4. Coronawelle ist wahrscheinlich und wird wieder das Gesundheitspersonal treffen. Statt das Gesundheitspersonal zu unterstützen, kommt von der Politik und den Arbeitgebern aber nur heisse Luft. Soll sich etwas ändern, muss das Personal selbst aktiv werden.
Es muss endlich mehr Lohn geben für diejenigen, die unter schwierigsten Bedingungen weitergearbeitet haben. Die mit ihrem Einsatz und Durchhalten dafür gesorgt haben, dass aus dem Lockdown kein bleibender wirtschaftlicher Alptraum wurde und die nun einsetzende starke wirtschaftliche Erholung ermöglichten.
Was bedeutet eigentlich das Demonstrationsrecht? Habe ich immer das Recht zu demonstrieren, überall und für alles? Wart, ich erklärs dir:
Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz passiert viel zu oft. Knapp 50% aller Frauen und Männer erleben im Laufe ihres Berufslebens sexuelle Belästigung. Eine klar kommunizierte Haltung zur Nulltoleranz durch die Arbeitgebenden ist unabdingbar.
