Die Erwerbslosigkeit von jungen Erwachsenen hat stark zugenommen und liegt so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Allerdings sind viele Junge nicht ausreichend gegen Arbeitslosigkeit abgesichert. Ihre Leistungen wurden in den letzten Jahren stark gekürzt. Viele junge Stellensuchende melden sich deshalb bei Arbeitslosigkeit gar nicht erst bei einem RAV. Mit einer parlamentarischen Initiative möchte Léonore Porchet, Vizepräsidentin von Travail.Suisse, dieser problematischen Entwicklung Gegensteuer geben. Die zuständige Kommission hat ihren Vorstoss heute allerdings abgelehnt. Travail.Suisse bedauert diesen kurzsichtigen Entscheid und fordert den Nationalrat auf, diesen zu korrigieren.
Elise Tama führt die Partnerorganisation AFVA im Norden Benins. Dort haben radikale Gruppen Zulauf, regelmässig kommt es zu Angriffen in der Projektregion. Dies macht die Arbeit von AFVA und Brücke Le Pont anspruchsvoller. Aber auch umso wichtiger.
Der Nationalrat hat heute die Motion Wasserfallen angenommen, die darauf abzielt, zwei Lücken in der Arbeitslosenversicherung für schwangere Frauen zu schliessen. Damit folgte er seiner Kommission und dem Ständerat, die bereits grünes Licht gegeben hatten – entgegen der Empfehlung des Bundesrats. Travail.Suisse, der Dachverband von Syna, zeigt sich erfreut über diesen Entscheid. Er betrifft jährlich mehr als 500 schwangere Frauen, deren Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung während der Schwangerschaft ausläuft und die damit auch keinen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben.
Die SGK-N hat heute eine Motion angenommen, die darauf abzielt, zwei Lücken in der Arbeitslosenversicherung für schwangere Frauen zu schliessen. Die Notwendigkeit, die Anzahl Taggelder zu erhöhen, hatte vergangen September bereits die Mehrheit des Ständerats überzeugt und betrifft jährlich fast 500 Frauen, deren Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung ausläuft und denen der Mutterschaftsurlaub verwehrt bleibt. Travail.Suisse zeigt sich sehr erfreut über diesen Entscheid der SGK-N.
Es kann jeder und jedem passieren: man steht plötzlich ohne Arbeit da. Dies ist oft mit Unsicherheiten und Scham verbunden und es fällt schwer, sich im Bürokratie-Dschungel zurechtzufinden. Syna unterstützt ihre Mitglieder, berät und begleitet sie, wenn es um den Kontakt zur Arbeitslosenversicherung (ALV) geht.
Die Zehnder Group will in Gränichen (AG) 50 Stellen in der Heizkörperproduktion streichen. Die Gewerkschaften Syna und Unia und der Kaufmännische Verband Schweiz fordern den Verzicht auf Entlassungen. Die Beschäftigten sollen nicht für Fehlentscheidungen des Managements und die Profite der Aktionäre bezahlen müssen.
Gestern demonstrierten die rund 500 Arbeiter/-innen von Stahl Gerlafingen in Bern gegen Entlassungen und für politische Massnahmen zur Rettung des Stahlwerks. Heute kommen erste hoffnungsvolle Signale aus der Politik. Es braucht jedoch klare Zusicherungen vom Bundesrat und vom Unternehmen.
Rund 500 Personen, darunter vor allem Arbeiter/-innen aus dem Stahlwerk Gerlafingen, haben heute vor dem Bundeshaus politische Massnahmen zur Rettung des Stahlwerks gefordert. Das Unternehmen muss zudem auf jegliche Entlassungen verzichten. Eine Petition mit den gleichen Forderungen wurde innert einer Woche von über 10'000 Menschen unterschrieben.
Nach der Ankündigung neuer Entlassungen bei Stahl Gerlafingen haben die Angestellten- und Betriebskommission, die Gewerkschaften Syna und Unia, der Kaufmännische Verband Schweiz und Angestellte Schweiz eine Petition zum Erhalt des Stahlwerks lanciert. Sie fordern politische Massnahmen zur Rettung des Recycling-Betriebs und den Erhalt der Arbeitsplätze.
