Viel los bei Syna am 1. Mai: Unsere Gewerkschaft zeigte am Tag der Arbeit an Feiern in diversen Schweizer Städten Präsenz und lief bei den Demos ganz vorne mit. Ein Rückblick auf den Tag mit zahlreichen Impressionen.
Der 1. Mai ist der Gedenktag des Kampfs der Arbeiterbewegung für ein Leben und eine Arbeit in Würde. Und dieser Kampf ist aktueller denn je: Syna setzt sich für die Verbesserung dieser Arbeitsbedingungen ein. An diesem 1. Mai steht auch die Situation der ukrainischen Geflüchteten im Fokus. Mandy Zeckra, Vizepräsidentin von Syna, über den Einsatz von Syna, dass diese Menschen rasch in den hiesigen Arbeitsmarkt integriert werden.
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) hat die BVG21-Vorlage vorberaten und schlägt dem Ständerat eine nur minimal verbesserte Version vor. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, hält am ausgewogenen und fairen Sozialpartnerkompromiss fest. Der Vorschlag der SGK-S sieht weder eine solidarische Finanzierung vor, noch vermag sie tiefe Einkommen zu entlasten.
Ein Sternmarsch zum Helvetiaplatz in Zürich: Syna gehört zu den Gewerkschaften, die am Tag der Arbeit aktiv sind. Petra Daescher, Leiterin der Sekretariatsregion Zürich, Schaffhausen und Oberer Zürichsee, über das Programm und den Ablauf dieses wichtigen Tages.
Bundesrat und Parlament planen, die Pflegeinitiative ohne Beteiligung des Gesundheitspersonals umzusetzen. Damit zeigt die offizielle Schweizer Politik einmal mehr, dass sie nicht begriffen hat, wie ernst die Lage im Gesundheitswesen ist.
Die heute von der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF veröffentlichte Studie zur Situation der jungen Frauen in der Schweiz zeigt Handlungsbedarf. Der Diskurs über Individualisierung und Eigenverantwortung ist von den jungen Frauen (und Männern) so sehr verinnerlicht worden, dass sie ihre individuellen Entscheidungen als Ursache für alle Probleme im Bereich der Gleichstellung sehen – ein Trugschluss. Syna und ihr Dachverband Travail.Suisse fordert strukturelle Anpassungen, um endlich echte Gleichstellung zu ermöglichen.
Warum geht der Krieg in der Ukraine auch Syna als Gewerkschaft etwas an? Syna-Vizepräsidentin Mandy Zeckra im Kommentar:
Der Vorstand von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, hat an seiner gestrigen Sitzung die Ja-Parole zur Abstimmung über Frontex vom 15. Mai gefasst. Der Dachverband will damit einen möglichen Ausschluss der Schweiz aus Schengen/Dublin und den damit verbundenen Verlust des Mitbestimmungsrechts verhindern. Dieses kritische Ja bedeutet, dass die Schweiz ihre Beteiligung an Frontex nutzen soll, um den Schutz der Menschenrechte zu stärken und sicherere Migrationswege zu gewährleisten
Im März hat ein Bündnis verschiedener Organisationen die Kita-Initiative lanciert. Auch unser Dachverband Travail.Suisse ist Teil des Bündnisses. Darum ist die Initiative so wichtig:
