Gesamtarbeitsverträge können bei der Gleichstellung über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Die Studie von Syna zeigt, welche Bestimmungen bereits ausgehandelt wurden und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Welche Gleichstellungsgarantien enthalten Gesamtarbeitsverträge tatsächlich? Die Analyse von 38 GAV durch Syna zeigt grosse Unterschiede und Ansatzpunkte für künftige Verhandlungen auf.
Die Sozialpartner der Uhrenindustrie haben den Teuerungsausgleich per 1. Januar 2027 beschlossen. Syna setzt sich dafür ein, die Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Branche zu erhalten.
Die Sozialpartner Syna / OCST, Unia, Syna, der Verein der Angestellten Coop sowie der Kaufmännische Verband Schweiz und der Detailhändler Coop haben sich in den Lohnverhandlungen 2027 geeinigt.
Der neu verhandelte Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 2027/2028 für die grafische Industrie, wurde den zuständigen Gremien bzw. Mitgliedern der drei Sozialpartner syna, syndicom und viscom zur Annahme vorgelegt. Bei allen Sozialpartnern wurde das neue Vertragswerk gutgeheissen. Der überarbeitete GAV tritt auf 1.1.2027 in Kraft.
Du hast deine Lehre erfolgreich abgeschlossen? Herzliche Gratulation! Nun beginnt ein neuer Lebensabschnitt: dein erster Job. Bevor du deinen Arbeitsvertrag unterschreibst, nimm dir ein paar Minuten Zeit und gehe diese Checkliste durch. Sie hilft dir dabei, gut informiert in dein Berufsleben zu starten und deine Rechte zu kennen.
Künftig sollen kantonale Mindestlöhne nicht mehr gelten, wenn sie über den sozialpartnerschaftlich ausgehandelten Mindestlöhnen aus allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen liegen. Der Nationalrat hat heute seine letzte Differenz zum Ständerat bereinigt. Er beschränkt damit die bisher geltenden Volksrechte und verunmöglicht es der Stimmbevölkerung, existenzsichernde Löhne zu erlassen. Travail.Suisse lehnt diesen Angriff auf die Mindestlöhne und die Volksrechte entschieden ab und fordert das Parlament auf, die Vorlage in der Schlussabstimmung abzulehnen.
Der Ständerat hat heute entschieden, dass kantonale Mindestlöhne künftig nicht mehr gelten sollen, wenn sie über den sozialpartnerschaftlich ausgehandelten Mindestlöhnen aus allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen liegen. Der Ständerat beschränkt damit die bisher geltenden Volksrechte und verunmöglicht es der Stimmbevölkerung, existenzsichernde Löhne zu erlassen. Travail.Suisse lehnt diesen Angriff auf die Mindestlöhne und die Volksrechte entschieden ab.
Der Detailhändler einigt sich mit den Sozialpartnern Syna und dem Kaufmännischen Verband Schweiz im Rahmen des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) auf eine Erhöhung der Lohnsumme um 1,5 Prozent. Dieser Anstieg der Lohnsumme entspricht dem höchsten im Schweizer Detailhandel für das Jahr 2026. Zudem verzichtet das Unternehmen weiterhin als einziger Detailhändler komplett auf den Koordinationsabzug in der Pensionskasse. Davon profitieren insbesondere Teilzeitangestellte, da der gesamte Lohn ohne Abzüge für die Pensionskasse angerechnet wird, was die spätere Rente nachhaltig sichert.
Die Fenaco Genossenschaft, die Gewerkschaften Syna und Unia sowie die Personalkommission fenaco haben sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV Fenaco) geeinigt. Der neue GAV fenaco beinhaltet zahlreiche Verbesserungen für die Mitarbeitenden. Er legt ein besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, den Gesundheitsschutz, die Gewährleistung des Datenschutzes und die Mitbestimmung durch die Mitarbeitenden.
